Von: Lukas Unterkofler
Sterzing – Ein tragischer Flugunfall hat sich am Sonntagnachmittag südlich von Sterzing ereignet. Ein Segelflugzeug stürzte beim Landeanflug in ein Bachbett. Für den 38-jährigen Piloten Manuel Unterkircher aus Natz-Schabs kam jede Hilfe zu spät.
Der Notruf ging gegen 17.45 Uhr ein. Eine Augenzeugin hatte beobachtet, wie das Segelflugzeug rund 500 Meter südlich der Elzenbaumer Brücke abstürzte. Das Fluggerät stürzte im Bereich des Zusammenflusses von Eisack und dem Bach aus dem Ridnauntal ins Wasser.

Mehrere Feuerwehren wurden umgehend alarmiert. Neben den Einsatzkräften aus Elzenbaum und Sterzing rückten auch die Feuerwehren von Stilfes und Trens aus. Kurz darauf wurden zudem die Wasserrettung Brixen und die Bezirksbootsgruppe angefordert. Auch das Weiße Kreuz Sterzing sowie weitere Einsatzkräfte standen im Einsatz.
Wie die Wasserrettung Eisacktal berichtet, hatte es beim Landevorgang auf den Flugplatz Sterzing offenbar Komplikationen gegeben. Laut Zeugenaussagen wich der Segelflieger plötzlich von der Flugbahn ab und stürzte dann in den Eisack.
Auch der Notarzthubschrauber Pelikan 2 wurde alarmiert. Für Manuel Unterkircher, der sich allein an Bord befand, kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die genaue Ursache des Absturzes ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Als mögliche Gründe werden auch eine plötzliche starke Böe oder ein gesundheitlicher Zwischenfall des Piloten in Betracht gezogen.
Unterkircher galt als erfahrener Ultraleicht- und Segelflieger und hinterlässt eine kleine Tochter.






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