Von: importer
Auf dem Weg in das Gebiet um den Mount Everest in Nepal sind am Dienstag zwei Hubschrauber kollidiert und abgestürzt. Ein Tourist aus Indien kam nach Polizeiangaben bei dem Unglück ums Leben und ein Tourist aus Neuseeland wurde verletzt. Die beiden Piloten überlebten. Wie die Polizei mitteilte, stießen die beiden Maschinen aus zunächst ungeklärter Ursache beim Anflug auf einen Hubschrauberlandeplatz in Pheriche im Bezirk Solukhumbu zusammen.
Der 47-jährige Inder sei noch am Unfallort gestorben, sagte Bezirkspolizeichef Nabin Raja Budhathoki. Der Verletzte, ein 53-jähriger Neuseeländer indischer Abstammung, sei in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Kathmandu gebracht worden.
Immer wieder Unfälle in der Luft
Hubschrauber werden in dem Himalaya-Staat viel genutzt, um Touristen, Bergsteiger und Ausrüstung in die Berge zu bringen. Auch bei Rettungseinsätzen kommen oft Hubschrauber zum Einsatz. Zugleich ist Nepal für seine mangelnde Flugsicherheit berüchtigt: Das anspruchsvolle Gelände inmitten hoher Berge und die sich rasch ändernden Wetterbedingungen machen Flüge besonders gefährlich.
In Nepal befinden sich acht der 14 Berge, die über 8.000 Meter hoch sind, darunter der Mount Everest, der höchste Berg der Welt. Die Gipfel des Himalaya-Gebirges ziehen jedes Jahr tausende Bergsteiger und Wanderer aus aller Welt an. Der Tourismus ist für Nepal eine wichtige Einnahmequelle.




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