Von: importer
In Istanbul dauerten die Such- und Rettungsmaßnahmen sowie die Evakuierungen nach starken Überschwemmungen am Donnerstag an. Eine 34-jährige Person ist im Stadtteil Sariyer auf der europäischen Seite der Stadt beim Versuch gestorben, eine überschwemmte Straße zu überqueren, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.
Nachdem sie gestürzt war, konnte sie sich selber nicht aus der Wasserlacke befreien, Passanten kamen zu Hilfe, jedoch starb sie anschließend im Krankenhaus. Bereits am Abend war ein 14-jähriger gestorben, nachdem ihn ein Stromschlag in einer Lacke getroffen hatte.
Ebenfalls in Sariyer retteten Teams von der Unterwasserrettung, dem Katastrophenschutz, der Feuerwehr, der Küstenwache und dem Ordnungsamt in ihrem Geschäft eingeschlossene Personen. Sie wurden mit Baumaschinen aus ihren Räumlichkeiten evakuiert, einige Mitarbeiter wurden mit Booten in Sicherheit gebracht.
Anhaltender Regen vorausgesagt
Der türkische staatliche Wetterdienst sagte anhaltenden Regen und Gewitter für Donnerstag voraus. Der Gouverneur von Istanbul hatte bereits am Mittwoch den Präsenzunterricht in den Schulen ausgesetzt.
In einigen Bezirken auf der europäischen Seite fielen Strom und Wasser aus oder der Strom wurde abgestellt, dies hielt bis zum Morgen an. Die zeitweise eingeschränkten U-Bahnen und Straßenbahnen haben den Betrieb wieder aufgenommen.
Im Stadtteil Kagithane wurde eine Moschee überflutet, ebenso wie die umliegenden Gebäude, nachdem der naheliegende Kagithane-Bach über die Ufer getreten war.




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