Von: Lukas Unterkofler
Rom/Sardinien – Als vermeintlicher römischer Zenturio bot er Touristen am Kolosseum in Rom Erinnerungsfotos an. Doch hinter der Kostümierung steckte eine Masche, mit der Besucher um ihr Geld gebracht wurden. Ein Italiener (48), der im Jahr 2022 gemeinsam mit einem Komplizen Touristen in Rom ausgeraubt und erpresst haben soll, ist nun auf Sardinien festgenommen worden.
Wie die Carabinieri mitteilen, lockten die beiden Männer ihre Opfer unter dem Vorwand eines Erinnerungsfotos an. Anschließend zwangen sie die Touristen, Geld für die Dienstleistung herauszurücken. In mehreren Fällen sollen sie ihre Opfer massiv bedrängt und auch bedroht haben. Sogar zu Geldautomaten wurden die Urlauber gebracht und gezwungen Bargeld abzuheben.
Der Mann war rechtskräftig wegen Raubes und Erpressung verurteilt worden. Die Carabinieri aus Tula auf Sardinien spürten ihn mit Unterstützung ihrer Kollegen aus Iglesias in einer therapeutischen Einrichtung im Gebiet von Iglesias auf. Dort hielt er sich vorübergehend auf.
Nach seiner Festnahme wurde der 48-Jährige in das Gefängnis von Uta gebracht. Die Carabinieri hatten ihn in den vergangenen Monaten bereits wegen wiederholter Ausraster, Drohungen gegen seine Mutter und selbstverletzenden Verhaltens bei der Justizbehörde gemeldet.




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