Zwei junge Bergsteiger stürzen am Pasubio in den Tod

Wieder Bergtragödie in den italienischen Alpen

Sonntag, 14. Juni 2026 | 16:16 Uhr

Von: luk

Pasubio – Erneut hat sich ein tragischer Bergunfall zugetragen. Zwei junge Alpinisten aus der Provinz Vicenza kamen am Sonntag am Bergmassiv Pasubio im Veneto ums Leben, nachdem sie rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt waren.

Der Unfall ereignete sich am Sojo d’Uderle. Die beiden Verunglückten, ein 26-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau, waren gemeinsam mit einem weiteren Bergsteiger in einer Seilschaft unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache stürzten die beiden ab und erlagen ihren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Alarmiert wurden die Rettungskräfte gegen 11.40 Uhr von einer anderen Seilschaft, die den Absturz beobachtet hatte. Die Bergrettung von Schio rückte gemeinsam mit dem Notarzt und dem Rettungshubschrauber aus Trient aus. Für die beiden jungen Bergsteiger kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Die Bergung gestaltete sich schwierig. Aufgrund von Nebel konnte der Hubschrauber die Verstorbenen nicht aufnehmen. Die Einsatzkräfte transportierten die Leichen deshalb zu Fuß ins Tal.

Der dritte Alpinist, der mit den beiden unterwegs war, wurde von den Rettungskräften in einem Schockzustand angetroffen. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen und betreut.

Die genaue Ursache des Absturzes wird nun von den Behörden untersucht.

Der Unfall reiht sich in eine Serie schwerer Bergunglücke in den Alpen ein. Bereits in den vergangenen Tagen waren in mehreren Gebirgsregionen Italiens zahlreiche Menschen bei Bergunfällen ums Leben gekommen.

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