Von: Matthias Knapp
San Vito di Cadore – In den Dolomiten kehrt keine Ruhe ein: Während sich am Sonntag ein heftiger Felssturz auf der Inneren Tofana bei Cortina ereignet hat, löste sich eine weitere Mure auf der Croda Marcora bei San Vito di Cadore. Bereits im Juni im vergangenen Jahr hat es auf dem Berg rumort.
Wie die Innere Tofana befindet sich auch die Corda Marcora im Belluno. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen, wie Geröll zu Tal donnert, während sich eine weiße Staubwolke erhebt. Der Felssturz scheint nicht so massiv gewesen zu sei wie jener auf der Inneren Tofana. Auch Berichte, dass jemand von den Gesteinsmassen getroffen wurde, sind bislang glücklicherweise nicht vermeldet worden.
Auch im Juni 2025 war es an der Croda Morcora zu heftigen Felsstürzen gekommen. Nach heftigem Regen hat zwischen Cortina d’Ampezzo und San Vito di Cadore Fels- und Erdmaterial gelöst. Vorbeifahrende Fahrzeuge im Tal wurden in eine dichte Staubwolke eingehüllt.
Später war nach heftigen Unwettern sogar die Verbindungsstraße Alemagna bei San Vito di Cadore von Erdrutschen blockiert worden.
Offensichtlich hinterlassen Extremwetterereignisse und veränderte klimatische Bedingungen ihre Spuren in der Bergwelt in Norditalien.




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