Von: importer
Auch 25 Jahre nach den verheerenden Anschlägen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York werden weiterhin Opfer aus den Trümmern identifiziert. Erst im August 2026 konnten die Ermittler sterbliche Überreste mit Hilfe neuer Technologie einer Frau zuordnen. In den zurückliegenden 25 Jahren seien insgesamt mehr als 1.600 Menschen etwa anhand von Knochenresten identifiziert worden. Bei den Anschlägen kamen 2.753 Menschen in New York City ums Leben.
Etwa 40 Prozent der Opfer und mehr als 1.000 Menschen sind laut der New Yorker Gerichtsmedizin bisher nicht identifiziert worden. Der Einsturz der Türme sowie Hitze durch anschließende Feuer hat die Körper vieler Opfer extrem fragmentiert und die DNA massiv geschädigt. Die Behörde testet die geborgenen sterblichen Überreste immer wieder neu.
“Ein Vierteljahrhundert nach dem Tag, der unsere Welt für immer verändert hat, halten wir an unserem Versprechen fest, die Menschen zu identifizieren, die 2001 im World Trade Center ums Leben kamen, und sie ihren Angehörigen zurückzugeben”, wurde der leitende Gerichtsmediziner Jason Graham in einer Mitteilung der Stadt zitiert. “Etwas Physisches zu haben, sei es, um es einzuäschern, zu bestatten oder eine Zeremonie abzuhalten, ist für viele Menschen, für viele Familien sehr wichtig”, sagte die forensische Anthropologin Jennifer Odien dem Sender NPR.
Die nicht zugeordneten sterblichen Überreste der Opfer vom 11. September 2001 werden auf dem Gelände des World Trade Centers tief unter der Gedenkstätte aufbewahrt.




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