Von: Matthias Knapp
Bozen/Innsbruck – Die Arbeitsweise der Tiroler Heimanwaltschaft, die die Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen schützt, sowie die Organisation und Führung dieser Einrichtungen im Bundesland Tirol standen im Mittelpunkt eines kürzlich stattgefundenen Treffens zwischen der Verantwortlichen für den Bereich Seniorinnen und Senioren bei der Volksanwaltschaft, Vera Tronti Harpf, und der Tiroler Heimanwältin Elvira Havei.
Das Gespräch, das in Innsbruck stattfand, erwies sich als äußerst interessant und gewinnbringend. Wie Tronti Harpf berichtet, schilderte Heimanwältin Havei ihre Erfahrungen in der Begleitung und Unterstützung von Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioren- und Pflegeheimen. Darüber hinaus erläuterte sie die Funktionsweise der Aufsichtsstrukturen über Pflegeheime sowie die Instrumente zum Schutz der Rechte der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner in Tirol. „Diese Informationen sind auch für meine Tätigkeit in Südtirol von großem Wert“, so Tronti Harpf.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen Tirol und Südtirol betrifft die Trägerschaft der Senioren- und Pflegeheime: „Während die Einrichtungen in Tirol nahezu ausschließlich von der öffentlichen Hand geführt werden, werden die Heime in Südtirol sowohl von öffentlichen Körperschaften als auch von Stiftungen und privaten Trägern geführt.“
Unabhängig von den unterschiedlichen Organisationsformen konzentrierte sich der Austausch auf die Frage, wie die Rechte und die Würde der Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich geschützt und gewährleistet werden können. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass die Bedürfnisse, die Selbstbestimmung und die Lebensqualität älterer Menschen stets im Mittelpunkt aller Entscheidungen und Maßnahmen stehen müssen.
„Das Gespräch mit der Tiroler Heimanwältin hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch über bewährte Erfahrungen ist, auch über Landesgrenzen hinweg“, erklärte Tronti Harpf abschließend: „Unser gemeinsames Ziel bleibt es, die Rechte und das Wohlergehen aller Menschen, die in Senioren- und Pflegeeinrichtungen leben, zu gewährleisten, ihre Lebensbedingungen kontinuierlich zu verbessern und ihre Interessen wirksam zu vertreten.“




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