Von: Sophia Molitor
Bozen – Am 2. November gedenken wir an Allerseelen der Menschen, die nicht mehr unter uns sind. Im katholischen Glauben ist dieser Tag dem Gebet für die Verstorbenen gewidmet. In Italien wird er vielerorts auch Fest der Toten genannt (Festa dei Morti) und steht in Verbindung mit der Erinnerung, der Verbundenheit und der Liebe an die Menschen, die nicht mehr unter uns sind.
Doch das Gedenken an die Toten geht über die Traditionen hinaus. Wer einen geliebten Menschen verliert, trägt oft etwas von ihm weiter – seien es Erinnerungen, Werte, Erfahrungen oder die persönlichen Eigenschaften, die diesen Menschen ausgemacht haben.
Während der Weg der Verstorbenen woanders weiter geht, bleiben wir hier zurück. Und damit stellt sich auch die Frage, was wir aus unserem eigenen Leben machen. Unabhängig davon, wie ein Mensch von uns gegangen ist, kann ein Verlust dazu anregen, vieles im eigenen Leben zu überdenken, neue Wege einzuschlagen und dem eigenen Leben einen Sinn zu geben – und mit unseren zukünftigen Entscheidungen auch jene Menschen zu ehren, die nicht mehr unter uns sind.
Was bedeutet dieser Tag für euch? Nehmt jetzt an der Abstimmung teil!




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