Neues Teilstück vervollständigt Radwegverbindung zwischen Krankenhaus und Altstadt

Bozner Schmiedgasse: Lücke im Radwegenetz geschlossen 

Freitag, 07. August 2026 | 22:32 Uhr

Von: Martin Geier

Bozen – Heute Vormittag stellte Bozens Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser im Beisein der Mitglieder der Mobilitätskommission, Angelo Liuzzi, Matthias Cologna und Patrizia Daidone, sowie des Direktors des Mobilitätsamtes, Ivan Moroder, den neu ausgewiesenen Rad- und Fußweg durch die Schmiedgasse vor. Das neue Teilstück schließt eine bestehende Lücke und sichert eine der wichtigsten Radverkehrsachsen der Stadt. Diese führt vom Krankenhaus über die Vittorio-Veneto-Straße, den Grieser Platz und die Freiheitsstraße bis in die Altstadt.

Stadtgemeinde Bozen

Die Ausweisung dieser neuen Radwegverbindung soll in erheblichem Maße dazu beitragen, eine der Schwachstellen im städtischen Radwegenetz – den Bereich des Grieser Platzen von der Engstelle in der Vittorio-Veneto-Straße bis zum Rad- und Fußgängerüberweg am Beginn der Freiheitsstraße – sicherer zu machen. Dies ist nun gelungen, indem für alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, die Möglichkeit geschaffen wurde, die Engstelle in der Vittorio-Veneto-Straße und den Kreisverkehr am Grieser Platz zu umfahren.

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Die Alternativroute führt von der Schmiedgasse, die künftig mit dem Fahrrad in beiden Fahrtrichtungen befahren werden darf, über die Wohnanlage Gries Village bis zum Grieser Platz. Gleichzeitig wurde der Rad- und Fußgängerüberweg am Beginn der Freiheitsstraße sicherer gestaltet, sodass die Radfahrenden nun auf der gesamten Strecke zwischen dem Krankenhaus und der Altstadt gut geschützt sind.

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Die Schmiedgasse ist ein besonders wichtiger Bestandteil des städtischen Mobilitätskonzepts, denn die Straße wurde nicht nur für den Radverkehr in beide Richtungen geöffnet, sondern auch zu einer Anliegerstraße zurückgestuft. Das bedeutet, dass nur mehr die Anwohnenden die Gasse mit ihren Autos befahren dürfen und die reine Durchfahrt künftig nicht mehr gestattet ist. Dies führt zu einer Verkehrsberuhigung und erlaubt allen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, eine sichere Nutzung.

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„Wir haben hiermit die Verkehrssicherheit an einem wichtigen Knotenpunkt für die städtische Radmobilität deutlich erhöht. Gerade die Radfahrerinnen und Radfahrer warten schon lange auf Verbesserungen in diesem Abschnitt,“ sagte Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser. „Bisher gab es auf dieser kurzen Strecke gleich mehrere kritische Bereiche – die Engstelle in der Vittorio-Veneto-Straße, den Grieser Platz und den Überweg am Beginn der Freiheitsstraße. Durch die Öffnung der Schmiedgasse für den Radverkehr in beide Richtungen und die Querung der Wohnanlage Gries Village ist eine durchgehende, sichere Radwegverbindung zwischen dem Krankenhaus und die Altstadt entstanden – ein weiterer wichtiger Schritt, um das Radfahren in der Stadt noch attraktiver zu machen und Lücken im Netz zu schließen.“

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Der Schaffung einer durchgehenden Verbindung in diesem Bereich ist bereits seit Längerem Teil der Radverkehrsplanung und auch im städtischen Verkehrsplan als Ziel enthalten. Bozen wird heute von einem rund 56 km langen Radwegenetz durchzogen. Bei den wenigen Kilometern, die noch fehlen, handelt es sich überwiegend um Verbindungslücken zwischen bestehenden Radstrecken.

„Es geht uns weniger darum, die Radwege immer weiter zu verlängern, als vielmehr um das Schließen von Lücken innerhalb des bestehenden Radwegenetzes, denn indem wir die Teilstücke miteinander verbinden, sorgen wir für eine bessere Nutzungsqualität im Alltag und für mehr Sicherheit für alle, die mit dem Rad unterwegs sind“, so Ramoser. „In den kommenden Jahren werden wir die laut Mobilitäts- und Radverkehrsplan noch ausstehenden Teilstücke – insgesamt rund drei Kilometer – in Angriff nehmen. Indem wir die Lücken Schritt für Schritt schließen, wird das Fahrrad als Alternative zum Auto immer attraktiver.“

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Eines der nächsten Projekte des Mobilitätsressorts wird der Weiterbau des Radwegs an der Meraner Straße sein, der für die Anbindung an Siebeneich und an die Überlandradwege besonders wichtig ist. Auch die Industrie- und Gewerbegebiete sollen zusätzliche Radwege erhalten, damit die Beschäftigten ihre Arbeitsstätten bequem mit dem Fahrrad erreichen können.

Der Radweg in der Schmiedgasse ist somit nicht als eine isolierte Maßnahme zu betrachten, sondern vielmehr als ein weiterer Baustein eines immer lückenloseren Radwegenetzes, das sowohl innerstädtisch als auch über die Stadtgrenzen hinweg mit lückenlosen Verbindungen und einfachen Umsteigemöglichkeiten punktet.

Bezirk: Bozen

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