Von: importer
Die Straße von Hormuz bleibt nach Angaben des Irans so lange geschlossen, bis die USA die Bedingungen des vorläufigen Abkommens erfüllten. Darunter sei die Aufhebung der Seeblockade und der Sanktionen sowie die Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte, erklärte der iranische Chefunterhändler Mohammed Baqer Qalibaf in einer von den staatlichen Medien veröffentlichten Stellungnahme am Dienstag.
Ein Schiff ist in der Straße von Hormuz nach Angaben der britischen Seeschifffahrtsbehörde UKMTO von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Es gebe Schäden im Maschinenraum und ein Opfer unter der Besatzung, teilte die UKMTO mit. Die restliche Crew werde von der omanischen Küstenwache unterstützt. Berichte über Umweltschäden lagen nicht vor, die Behörden ermitteln.
Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist stark beeinträchtigt. Derzeit passieren täglich Schiffe im einstelligen Bereich die Straße von Hormuz, vor dem Krieg waren es mehr als 130.
Houthi-Angriff auf Raffinerie in Saudi-Arabien
Die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben erneut eine Raffinerie in Saudi-Arabien angegriffen. Die Anlage des Ölkonzerns Aramco in Jizan an der Küste des Roten Meeres sei mit mehreren Drohnen attackiert worden, berichtete die den Houthis nahestehende Nachrichtenagentur Saba am Dienstag. Der Angriff sei eine Reaktion auf “Luftraumverletzungen” im Jemen.
Die Spannungen zwischen der Houthi-Miliz und Saudi-Arabien hatten zuletzt wieder deutlich zugenommen. Die Miliz hatte nach eigenen Angaben bereits vor gut einer Woche die Raffinerie in Jizan angegriffen. Am Freitag folgte eine Attacke auf eine weitere Öl-Anlage. Im Juli hatten die Huthis eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und Angriffe auf saudi-arabische Öltanker im Roten Meer gemeldet.




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