Von: Matthias Knapp
Meran – Die neue Direktorin hat gestern ihr Amt an der Spitze der Pitsch-Stiftung angetreten, die in Meran zwei Altersheime und die Einrichtung für betreutes Wohnen Seisenegg betreibt und insgesamt fast 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordiniert. Sozialstadtrat Frötscher: “Ihre Rückkehr an die Spitze der Stiftung Pitsch steht im Zeichen der Kontinuität, der Kompetenz und der fundierten Kenntnis der Meraner Verhältnisse.”
Dr.in Sara Marmsoler hat gestern das Amt der Direktorin der Pitsch-Stiftung in Meran angetreten. Die Fachfrau kehrt an die Spitze der Einrichtung zurück, nachdem sie diese bereits von 2020 bis 2023 geleitet hatte. In den letzten drei Jahren hat sie weitere Führungserfahrungen im Bereich der Altenpflege gesammelt und dabei ihre Kompetenzen sowie ihre Beziehungen auf Landesebene gefestigt.
Frau Dr. Marmsoler ist im Bereich der Seniorenbetreuung in Südtirol sehr bekannt. Sie ist Mitglied des Vorstands des Verbands der Seniorenwohnheime Südtirols (VdS) und Präsidentin der Berufsgemeinschaft der Führungskräfte der Altenarbeit Südtirols (BFA). Dieses Engagement hat ihr ein Netzwerk an Beziehungen zu den Institutionen und zu anderen Einrichtungen des Sektors ermöglicht, das sie nun der Stiftung zur Verfügung stellt.
Die neue Direktorin übernimmt die Leitung einer vielfältigen Einrichtung, die in Meran zwei Seniorenwohnheime betreibt: das Wohnheim Pitsch in Untermais mit 106 Betten, einem Demenzbereich mit 20 Plätzen und 11 Plätzen für Kurzzeitpflege, sowie das Wohnheim St. Antonius mit derzeit 46 belegten Betten, davon 25 Intensivpflegeplätze. Hinzu kommt die Einrichtung Seisenegg mit 34 Wohnungen für ältere Menschen mit dem Dienst „Begleitetes Wohnen“. Frau Dr. Marmsoler wird für die Koordination von knapp 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung verantwortlich sein, die sich täglich der Betreuung und Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner widmen.
“Im Namen der Gemeindeverwaltung möchte ich Frau Dr. Marmsoler meine besten Wünsche für ihre Arbeit aussprechen. Ihre Rückkehr an die Spitze der Stiftung Pitsch steht im Zeichen der Kontinuität, der Kompetenz und der fundierten Kenntnis der Meraner Verhältnisse. In einer Zeit, die von großen demografischen und sozialen Herausforderungen geprägt ist, ist es eine Garantie für die Qualität der Dienstleistungen für ältere Menschen und ihre Familien, auf eine Persönlichkeit mit fundierter Erfahrung in diesem Bereich zählen zu können. Ich danke außerdem Dr. Erwin Lorenzini und dem gesamten Personal der Stiftung für das Engagement, die Professionalität und das Verantwortungsbewusstsein, das sie in den vergangenen Monaten gezeigt haben”, erklärt der Stadtrat für Soziales, Stefan Frötscher.
Auch der Präsident der Stiftung, Rechtsanwalt Giuseppe Valerio Lofoco, äußert sich zufrieden über den Amtsantritt der neuen Direktorin: “Im Namen des gesamten Verwaltungsrats heiße ich Dr.in Marmsoler, die die Stiftung und ihre Gemeinschaft kennt, herzlich willkommen. Wir sind sicher, dass ihre Erfahrung uns helfen wird, die vor uns liegenden Jahre der Weiterentwicklung zuversichtlich anzugehen.”
Der Verwaltungsrat sprach zudem Dr. Erwin Lorenzini, Direktor des Wohn- und Pflegeheims St. Pauls, seinen herzlichen Dank aus. Er hatte vom 1. April bis zum 18. Oktober 2026 die Leitung der Stiftung übernommen. Seine Bereitschaft und seine Kompetenz haben der Einrichtung, den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Familien und dem Personal eine Zeit der Stabilität gesichert.
Mit der Rückkehr von Dr. Sara Marmsoler beginnt für die Stiftung Pitsch eine neue Phase, die auf die Konsolidierung und Weiterentwicklung der Dienstleistungen ausgerichtet ist, wobei der Schwerpunkt auf der Qualität der Betreuung, organisatorischen Innovationen und dem Wohlbefinden der Bewohner liegt.

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