Von: importer
Durch russische Angriffe sind in den ukrainischen Gebieten Dnipropetrowsk und Charkiw mindestens acht Menschen getötet worden. Mindestens drei Tote habe es bei einer Attacke auf die Industriestadt Pawlohrad gegeben, teilte der Militärgouverneur von Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram mit. Sieben Menschen seien verletzt worden. Einen russischen Luftangriff mit drei Toten und drei Verletzten gab es auf die Gemeinde Wyschnewe westlich der Gebietshauptstadt Dnipro.
Im Norden der ukrainischen Region Sumy sind bei russischen Angriffen drei Menschen getötet worden. In mehreren Siedlungen seien mindestens 19 Menschen verletzt worden, teilten die örtlichen Behörden am Donnerstag mit. In der gleichnamigen Stadt Sumy seien zudem zwölf Menschen verletzt worden, teilt die Polizei auf Telegram mit. Dort seien gelenkte Fliegerbomben eingesetzt worden.
Darüber hinaus wurden in Cherson im Süden des Landes der Regionalverwaltung zufolge bei einem Drohnenangriff auf einen Lieferwagen sechs Menschen verletzt. Sowohl Russland als auch die Ukraine bestreiten, dass sie in dem seit Februar 2022 dauernden Krieg Zivilisten ins Visier genommen haben.
Ölraffinerie in Jaroslawl steht in Flammen
In der russischen Region Jaroslawl brennt nach Angaben des Gouverneurs Michail Jewrajew eine Ölraffinerie nach einem schweren ukrainischen Drohnenangriff. Die Rettungskräfte arbeiteten daran, den Brand zu löschen, teilte er auf Telegam mit. Herabfallende Drohnenteile hätten den Lagertank der Raffinerie getroffen. Zuvor hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt, die Streitkräfte seines Landes hätten zwei russische Ölraffinerien angegriffen. Eine davon sei die Slawnet-Janos-Raffinerie in Jaroslawl.
In der russischen Region Brjansk sind nach Angaben des Gouverneurs zwei Zivilisten durch ukrainische Kamikaze-Drohnen ums Leben gekommen. Fünf weitere seien verletzt worden, teilte Jegor Kowaltschuk mit. Ein Mann sei während einer Autofahrt ums Leben gekommen. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben nicht.
Frachter bei Odessa angegriffen – Crew-Mitglied getötet
Bei einem russischen Angriff auf ein Schiff im zur Ukraine gehörenden Teil des Schwarzen Meeres ist ein Besatzungsmitglied getötet worden. Die unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende “Mera Queen” sei am späten Mittwochabend getroffen und beschädigt worden, teilt der Gouverneur der Region Odessa, Oleh Kiper, mit. Zudem sei ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff war mit Weizen beladen. Russland hat seine Angriffe auf die Schwarzmeerhäfen der Ukraine verstärkt, um ihre Handels- und Exportrouten zu unterbinden. Die Angriffe begründet Russland damit, dass in den Frachtschiffen Rüstungsgüter für das ukrainische Militär transportiert würden.
In der ostukrainischen Stadt Balaklija sind den örtlichen Behörden zufolge bei einem russischen Angriff drei Menschen getötet worden. Durch den nächtlichen Angriff seien Brände ausgebrochen, teilten die Behörden auf Telegram mit. Rettungskräfte seien im Einsatz, um das Feuer zu löschen und Trümmer zu beseitigen.
Selenskyj sieht Fortschritte bei eigenem Raketenabwehrsystem
Die Ukraine macht nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj Fortschritte bei der Entwicklung ihres eigenen Systems zur Abwehr ballistischer Raketen. “Wir können feststellen, dass auch unsere Waffenhersteller bereits das erforderliche Niveau erreicht haben”, teilte Selenskyj nach einem Treffen mit Verteidigungs- und Sicherheitsexperten bei Telegram mit. “Wir gehen davon aus, dass die Ukraine im Zeitraum 2026-2027 die angestrebten Ergebnisse erzielen wird”, sagte er.




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