Russischer Präsident Putin mit Verteidigungsminister Schoigu

Russland: Einnahme von Kleinstadt Marjinka in Ostukraine

Montag, 25. Dezember 2023 | 22:34 Uhr

Nach monatelangen Kämpfen hat Russlands Armee eigenen Angaben zufolge den völlig zerstörten Ort Marjinka im ostukrainischen Gebiet Donezk besetzt. Marjinka sei nun unter russischer Kontrolle, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Montag bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin in St. Petersburg. Kiew dementierte. Zuvor hatte Russland in der Weihnachtsnacht mit Drohnen und Raketen angegriffen. 28 von 31 Drohnen seien abgeschossen worden, so Ukraines Flugabwehr.

Ein Videoausschnitt des Treffens Schoigus mit Putin wurde vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlicht. Unabhängig überprüft werden konnte diese Information nicht. Aus Kiew gab es zunächst keine offizielle Reaktion. Bisher hat der ukrainische Generalstab nur über anhaltende Kämpfe berichtet. Die vermeldete Einnahme des knapp 30 Kilometer südwestlich der Gebietshauptstadt Donezk gelegenen Marjinka ermögliche Russlands Armee ein weiteres Vordringen in der Region, sagte Putin. Es wurde nun mit weiteren Vorstößen nach Westen gerechnet. Der Kremlchef, der den brutalen Angriffskrieg gegen das Nachbarland vor knapp zwei Jahren selbst angeordnet hatte, traf Schoigu nun am Rande eines Besuchs bei der Nordmeerflotte in St. Petersburg. In Marjinka lebten früher rund 10.000 Menschen, inzwischen ist überwiegend von einer “Geisterstadt” die Rede.

Die ukrainische Armee hatte die Stadt bereits im Jahr 2014 mit Festungsanlagen versehen. Damals hatten von Moskau kontrollierte pro-russische Separatisten Donezk eingenommen. Schoigu sprach am Montag gegenüber Putin von “mächtigen Befestigungen” und “unterirdischen Gängen”, welche die Ukraine angelegt habe. Die Festung sei durch das “entschlossene Handeln unserer Soldaten” erobert worden. Putin nannte die Einnahme einen “Erfolg”, da hierdurch der ukrainische Beschuss auf Donezk vermindert werden könne. Schoigu sagte, das “Aktionsfeld” der ukrainischen Artillerie werde dadurch bei Donezk “erheblich verringert”.

Die Ukraine wies die Behauptungen allerdings zurück. “Der Kampf um Marjinka geht weiter”, sagte der für den Frontabschnitt verantwortliche Militärsprecher, Olexander Schtupun, im Fernsehen. Es seien weiter ukrainische Soldaten innerhalb der Stadtgrenzen, auch wenn die Stadt komplett zerstört sei. Die jeweiligen Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die russische Armee hat zuletzt im Osten der Ukraine Fortschritte gemacht. Nach dem Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive machte sie dort Boden gut. Seit mehreren Monaten versuchen die Truppen zudem, die ostukrainische Stadt Awdijiwka zu umzingeln.

Zu den russischen Luftangriffen hieß es seitens der Flugabwehr, ein Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-34 sei bereits am Vortag im Gebiet Donezk, das andere vom Typ Su-30CM über dem Schwarzen Meer abgeschossen worden. Die Luftverteidigung meldete auch einen Abschuss von zwei Raketen sowie von zwei “feindlichen Kampfjets”. Zudem war von Schlägen gegen Stellungen des Feindes, darunter Waffen- und Munitionsdepots, die Rede.

Die meisten Drohnenangriffe in einem Zeitraum von mehr als sechs Stunden gab es nach ukrainischen Militärangaben erneut im Raum Odessa am Schwarzen Meer. Trümmer der abgeschossenen Drohnen verursachten demnach in Odessa Schäden an der Hafeninfrastruktur und in der Region an einem ungenutzten Verwaltungsgebäude sowie an Lagerräumen. Die Behörden meldeten zudem Zerstörungen im Raum Cherson und im Gebiet Dnipropetrowsk. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor dazu aufgerufen, auch zu Weihnachten nicht nachzulassen bei der Landesverteidigung. In der Ukraine wurde erstmals offiziell am 25. Dezember Weihnachten gefeiert, der Feiertag war aber wegen des geltenden Kriegsrechts nicht arbeitsfrei. Viele Ukrainer feiern Weihnachten auch weiter am 7. Jänner wie in Russland nach dem Kalender der russisch-orthodoxen Kirche. Russland hatte die Ukraine am 24. Februar 2022 überfallen und führt seither einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland.

Die Ukraine erhält unterdessen von der Weltbank 1,22 Milliarden Euro, teilt das Finanzministerium in Kiew mit. “Die Mittel werden verwendet, um nicht sicherheits- und verteidigungsbezogene Ausgaben des ukrainischen Staatshaushalts zu kompensieren”, erklärt das Ministerium. Dazu gehörten etwa Sozialleistungen und Entgelte für Mitarbeiter staatlicher Dienste.

Von: APA/AFP/dpa/Reuters

Kommentare
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Speedy Gonzales
Speedy Gonzales
Superredner
2 Monate 5 Tage

Wie lange will der Westen die Mär von der erfolgreichen Ukrainischen Armee noch aufrecht erhalten ?

Oracle
Oracle
Kinig
2 Monate 5 Tage

@Speddy Gonzales…. es liegt bei diesem zynischen russischen Diktator, den Rückzug anzuordnen! Wenn der Westen die Ukraine sich selber überlässt, wird der Wladi einfach weitermachen, dann Moldau und Georgien, womöglich dann die Balkanstaaten im Visier, im “russischen Interesse”, was für ein Schwachsinn!. Es würde sich das Gesetz des Stärkeren durchsetzen und Demokrartie ade… man sollte einwenig globaler Denken!

der.schon.wieder
2 Monate 4 Tage

@Gonzo
so lange, bis Dein Russenkumpel vertrieben ist.

Goennenihrwichtigtuer
Goennenihrwichtigtuer
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Aufgepasst inser spezialoperierer und endnazifizierer redet vo Märchen… kennsch es Märchen vo Schweden und mehr Nato statt weniger? Oder sel vo die lei 17% dor besetzten Gebiete? Oder sel vo die 300.000 sinnlos gestorbenen Russen?

Faktenchecker
2 Monate 4 Tage

Noch nicht mal die Überschrift gelesen!

“Ukraine: Abschuss russischer Drohnen, Raketen und Kampfjets”

Skye
Skye
Tratscher
2 Monate 4 Tage

… so lange wie es die Mär des erfolgreichen übermächtigen russischen Heeres gibt, das die faschistischen Nazis in Kiew vertreiben soll…

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Die Mär ist doch eine nicht glaubwürdige Erzählen, oder? Wie ist es dann möglich des die angeblich so starke russische Armee mit der so schwachen ukrainischen Arme nach fast 2 Jahren noch nicht fertig geworden ist, bzw. weit zurück gedrängt wurde.
Die Berichterstattung des Westens ist zur Zeit weit weniger optimistisch oder vielleicht sogar besorgt das die Ukraine den Krieg verlieren könnte als der wahrscheinliche Zweckoptimismus der Ukraine.
Vielleicht wäre es aber an der Zeit das so langsam die gesamte Welt diesen RASCHISMUS ablehnt.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

@ Skye
Die Mär des erfolgreichen übermächtigen Heeres glaubt heute auch gar kein Waffeneinkäufer mehr. Vom Waffenverkäufer ist Russland nunmehr zum Waffeneinkäufer geworden und kann da auf hochwertige Waffenlieferanten aus Nordkorea und Iran zurückgreifen. Vielleicht baut auch noch Venezuela eine Waffenindustrie auf. Absatz garantiert. Russland kauft alles. Die Mär eines großen russischen Staates ist wohl auf Jahrzehnte bestätigt worden. Wie sagte doch Obama über Russland vor vielen Jahren? Mit der Zeit bestätigt sich eben alles, auch die vermeintliche Größe Russland nach 22 Monaten.

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 4 Tage

@Chrys Ist es dann nicht eine Mär davon zu warnen, dass nach der Ukraine, noch andere Länder an der Reihe wären. Sogar von Nato Ländern wird gesprochen?
Im gleichen Atemzug wird erklärt, Russland ist schwach und im selben von Übergriffen auf Nato Länder?
Fakt ist, es steht z. Z. um die Ukraine nicht gut und es herrscht Stillstand. Tägliche minimale Fortschritte zu berichten, macht das Ganze nicht besser!

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 4 Tage

@Oracle Die immer wiederkehrende Forderung Putin soll sich zurück ziehen fund ich naiv und albern. Was bringt sie? Verbrecher tun allgemein bekannt nicht was man ihnen sagt.
Gerade vorhin zur Hamas das selbe. Ich frage mich wozu? Das man was gesagt und sich positioniert hat? Wer nicht weiß auf wessen Seite er zu stehen hat, wird es ihm auch nicht beibringen können. Oder?
Und der Rest sind eben Meinungsverschiedenheiten. Über die kann man gern diskutieren.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

@ N.G.
Heute und auf absehbare Zeit wird Russland nicht weitere Staaten angreifen, vielleicht Moldawien, mehr aber nicht.
Aber vergessen Sie nicht, 1989 zog Russland aus Afghanistan ab, leckte sich dann über ein Jahrzehnt die Wunden und “eroberte” dann um 2000 Tschetschenien. Gleichzeitig kam dann Abchasien an die Reise, dann Südossetien und später Georgien. Nicht genu war dann die Krim, Donbass und Luhansk an der Reihe. Nun die Ukraine. Alles so schön langsam, immer eine gewisse Zeit um das alles zu verdauen und sich zu erholen, Kräfte zu sammeln für die nächsten Ziele.

Honor
Honor
Grünschnabel
2 Monate 4 Tage

@goennenihrwichtigtuer,
seit geraumer Zeit verfolge ich deine Kommentare…..entweder kannst du nicht oder willst du nicht die Realität verstehen!!!du schreibst meilenweit an der Wirklichkeit vorbei und stellst dabei haarsträubende Thesen auf!!!
Die Ukrainer agiert seit geraumer Zeit nur mehr auf “Pumpe “…..um es deutlicher zu formulieren sie ist blank…..arm wie eine Kirchenmaus!!!! sozusagen ein Wachkomapatient.
du verneinst sogar de facto Nazis in der Ukraine…..stattdessen lieber Märchen!

bon jour
bon jour
Kinig
2 Monate 4 Tage

Putin dachte, Kiew in einer Woche einnehmen zu können. Ist nicht gelungen, dafür kann er Zivilisten massakrieren und Wohnhäuser beschießen.
So gesehen, ist die Ukraine hammerstark,

Goennenihrwichtigtuer
Goennenihrwichtigtuer
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Honor wos hotn ob se auf pump leben mit dor Lage an dor Front zu tian und dass die Russen nit weiter kemmen? Du wersch no staunen und meine Thesen schun no verstian… Hon i kuane Zweifel…

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage
@N.G.: was weitere Ansprüche Russlands anbelangt, da wäre ich mir nicht so sicher. Es stimmt, dass Putin aktuell wohl nicht die militärischen Kapazitäten hätte. Aber er setzt auf Zeit und verfolgt einen längerfristigen Plan. Und der hat bereits mit Abchasien und Südossetien begonnen. Aus dem gleichen Grund hält er Transnistrien auf moldavischem Boden, holte sich 2014 die Krim und Teile des Donbass. Das weitere Drehbuch hat er oft genug angekündigt. Im Baltikum würden “die Russen schweinisch” behandelt, deren Interessen müssten beschützt werden! Die Wunschliste ist formuliert und er wird sich nehmen, was er für machbar hält. Mit Trump als US… Weiterlesen »
Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

@ Selbstbewertung

Wir müssen uns aber auch einmal im Klaren werden dass wir USA Unabhängig werden müssen und unsere Verteidigung selbst in die Hand nehmen müssen. Schließlich gibt es in Europa 2 Atommächte und viel mehr EW als in Russland und in Amerika.

Honor
Honor
Grünschnabel
2 Monate 4 Tage

@goennenihrwichtigtuer,
alleine deine Reaktion bzw deine Antwort entlarvt dich als sehr oberflächlich und kleinkariert…. Tunnelblick-Syndrom !!
Wie ist denn die Lage an de Front…??und was passiert wenn kein Geld mehr nach Kiew fließt….?? es gibt eine Zeit nach dem Krieg und auch eine nach Putin…..kluge Köpfe positionieren sich schon ans este

pingoballino1955
pingoballino1955
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Auch die Nato gewinnt Zeit und rüstet sich hoch das wird Putin verstehen und wird mit seinen Sanktionen und wirtschaftlichen Verlusten nachdenken müssen.Er hat nur mehr wenige Banken in China,Indien,wo es sich lohnt mir seinem schwächsten Rubel gegen den amerikanischen Dollar gegenzuhalten.Putin weiss das,und dann???

pingoballino1955
pingoballino1955
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Stimmt!

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

@Chrys: Europa leidet unter dem “Nationalstaatensyndrom”: Nereits jetzt wäre die Summe der Verteidigungsausgaben der EU deutlich höher als die russischen. Weil aber jeder sein Süppchen kocht, kommt dies bei weitem nicht bei der tatsächlichen militärischen Stärke an!

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 4 Tage
@Chrys Kann man dann die Zeit auch dafür nutzen politisch in Russland etwas zu verändern? Zeigt nicht die Geschichte, dass es möglich ist selbst in Russland Veränderungen zu erreichen? Wer hätte im kalten Krieg gedacht, dass sie die UDSSR auflösen wird? Viele Staaten frei und sogar in der Nato sind? Es wird nur vom Negativem ausgegangen. Das beste Beispiel für positive Entwicklung war die DDR. Stell dir vor die Ukraine wird durch Verhandlung getrennt. Wer sagt uns, dass sie nicht in 40 Jahren wieder vereint wäre? Das man akles mit Konfrontation und Krieg bis zum bitteren Ende lösen muss ist… Weiterlesen »
N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 4 Tage
@Selbstbewertung Russland geht seit Jahren so vor, 2 Schritte vor, einen zurück und verleibt sich damit Gebiete ein. Sind nicht meine Worte, die eines Experten. Nicht wenige Experten fragen sich heute, warum der Westen dann nicht viel früher interveniert hat!? KRIM! Donbass! Sogar die Ukraine hat zugeguckt und sich mit faulen Kompromissen besänftigen lassen. Man hat damit Putin erst gezeigt, dass er machen kann was er will. Geht denn Putins Plan nicht auf? Selenski wurde vom freiwillig Unterstützten zum Bittsteller degradiert und wie lange er vom Tropf noch ausreichend versorgt wird ist nicht klar. Die Ukraine “verhungert” am langem Arm.… Weiterlesen »
N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 4 Tage

@Honor Vollkommen Recht! Und vor allem wie diese Zeit ausehen wird, da machen sich viele etwas vor! Es wird LEIDER keinen glorreichen Sieg der Ukraine geben. Auch das wissen kluge Köpfe im Westen seit längerem.

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 4 Tage

@pingoballino1955 Wir wünschen uns alle den kalten Krieg und Wettrüsten! Hoch leben die “alte Zeiten”!

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

@Selbstbewertung
Danke “Selbstbewertung” für deinen sehr sachlichen Kommentar.
lch tue mir schwer im Schreiben langer Kommentare – weil mich oft die eigenen Gedanken dabei überholen.
Sehr gut geschrieben ! 👍

Goennenihrwichtigtuer
Goennenihrwichtigtuer
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Iaz wol kriachn se wieder aus olle Löcher die putinboies weil se uan summer relativ wianig besetzte Gebiete VERLOREN HOBEN… enk werd schun no die Geschichte Lügen strafen… 😉

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

@N.G.: Stimme zu, dass der Westen viel zu lange zugeschaut hat. Aber wer will schon gegen eine Großmacht notfalls in den Krieg ziehen?? Lieber schaut man eben weg in der Hoffnung, das Ganze auszusitzen oder dass es letztlich doch nicht so schlimm kommen wird!

Oracle
Oracle
Kinig
2 Monate 4 Tage

@N.G…ein etwas komplizierter ungeordneter Gedankengang über mehrere Themen und Kommentare…. Putins Rückzug finde ich nicht naiv oder albern, man stelle sich vor, in der Ukraine zu leben… klar ist es ein Wunschdenken, aber vielleicht wird es passieren, die Hoffnung stirbt als letzte, wie man so sagt…

Johnny
Johnny
Tratscher
2 Monate 3 Tage

Die Fassade bröckelt schon. Kann sein dass Russland nicht seine Kriegsziele erreicht und viele Soldaten opfert, aber sicherer Verlierer wird in jedem Fall die Ukraine sein. Pleite, Land zerstört, viele Tote und viel persönliches Leid. Ein Waffenstillstand würde am meisten der ukrainischen Zivilbevölkerung helfen. Der “Endsieg” für die Ukraine wird sich nicht einstellen. So jetzt könnt ihr mich zerreißen aber das ist meine, wie ich glaube sehr realistische Einschätzung.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

Wissen Sie nicht mehr warum die UDSSR “aufgelöst” wurde? Wenn Sie darauf die Antwort finden dann werden Sie auch die mögliche Veränderung in Russland erkennen. So lange aber nicht eine Situation wie damals eintritt, so lange ändert sich in Russland gar nichts. Vielleicht versuchen Sie Ihren Vorschlag mit Bürgern des ehemaligen Warschauer Paktes zu diskutieren und ihnen vorschlagen dass sie wieder ein paar Jahrzehnte mit Russland versuchen sollten.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage
@ N.G. Das ist das Problem er Demokratien. Das war in Vietnam so, im Irak und auch in Afghanistan. Das Risiko das es in der Ukraine wieder so gehen wird ist relativ groß. Vieles hängt von den Wahlen in den USA ab. Ja, man hätte den Zeichen der Zeit schon viel früher entgegentreten sollen aber wir wollten ja keinen Krieg führen, die Probleme waren da noch so weit entfernt. Selbst Frau Merkel sagte Noch: “Wandel mit Handel” und man beschränkte sich auf ein paar verbale Worte. Die Ukraine hatte 2014 aber genug mit sich selbst zu tun und war überhaupt… Weiterlesen »
Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

@ N.G.

für sehr viele Ukrainer ist die jetzige Situation bereits ein Sieg.
Selbst auf der Krim mehren sich die Zweifel ob man mit Russland vielleicht nicht doch auf das falsche Pferd gesetzt hatte. Strahlende Sieger, denkt man heute teilweise dort, sehen anders aus.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

@ Selbstbewertung

Das mit den Verteidigungsausgaben stimmt nicht denn bei uns sind der größte Teil der Ausgaben Löhne und Lohnnebenkosten. Jeder Soldat bekommt z.B. im Auslandseinsatz an die € 10.000 im Monat. Das schaut in Russland anders aus. Zudem bin ich mir nicht sicher ob die Material- und Energiekosten dort korrekt quantifiziert werden.

Sosonadann
Sosonadann
Superredner
2 Monate 3 Tage

@ N.G. Komisch, von der Ukraine verlangt man aber permanent endlich die Verteidigung einzustellen und zu verhandeln. Ist das dann nicht naiv oder albern???

pingoballino1955
pingoballino1955
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

N.G. Wir wünschen uns Alle,dass wir von den Russen in Europpa nicht angegriffen werden,noch nicht kapiert sie Oberlehrer ????

Sosonadann
Sosonadann
Superredner
2 Monate 3 Tage

@Johnny Ich weiß nicht, ob ein Waffenstillstand den Ukrainern in den besetzten Gebieten helfen würde. Man hört, sie werden dort nicht sonderlich gut behandelt …

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Universalgelehrter
2 Monate 3 Tage

@Chrys: gebe Dir insofern Recht, als dass die Verteidigungsausgaben in US Dollar nicht das ganze Bild wiedergeben, weil nämlich z.B. die Gehälter unterschiedlich sind. Aber das erklärt für much nicht den Unterschied von den russischen 86 Milliarden (2022) und den europäischen 400 Milliarden im gleichen Jahr. Glaube schon, dass 400 Milliarden pro Jahr ein beachtliches Potential sind, die bei einem gemeinsamen Oberbefehl effizienter ausgegeben werden können als dies aktuell mit den vielen nicht aufeinander abgestimmten Organisationsformen, Beschaffungsprozessen, Aufträgen ….geschieht. Eine gemeinsame Armee wäre aus meiner Sicht wohl effizienter!

Oracle
Oracle
Kinig
2 Monate 5 Tage

Der KremlDiktator will den Adolf, den Benito, den Josef, den Mao und den Ätzel eindeutig übertreffen und da ist er auf bestem Weg. Dem muss Einhalt geboten werden!

OrtlerNord
OrtlerNord
Universalgelehrter
2 Monate 4 Tage

Oracle
Richtig erkannt!
Aber es gibt hier genug jämmerliche Figuren die das gut und richtig finden!🤢🤮

Faktenchecker
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ukrainische Militär weist russische Angaben über die Einnahme von
Marjinka im Osten des Landes zurück. “Unsere Streitkräfte befinden sich
noch in der Stadt”, sagt ein Armeesprecher im Fernsehen. Die jeweiligen
Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.”

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