Von: importer
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagt, dass sein Land vor den jüngsten russischen Angriffen auf den Energiesektor erneut keine Vorwarnung von seinen Verbündeten erhalten habe. In der Nacht habe Russland 16 ballistische Raketen und mehr als 200 Drohnen verschiedener Typen, darunter strahlgetriebene Shahed-Drohnen, abgefeuert, teilte Selenskyj am Montag auf Telegram mit. In Kiew wurde eine Frau getötet.
Bei einem russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt wurde nach Angaben von Bürgermeister Witali Klitschko eine U-Bahn-Station auf dem linken Flussufer beschädigt. Eine 21-jährige Frau sei bei dem Angriff ums Leben gekommen, drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilte Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Außerdem seien bei dem Angriff eine medizinische Einrichtung und ein Gebäude beschädigt worden.
Zehn Energieanlagen beschädigt
Bei den nächtlichen Angriffen wurden laut Selenskyj mehr als zehn Energieanlagen beschädigt. Mindestens 550.000 Haushalte seien ohne Strom, fügte er hinzu. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen die russische Invasion und ist bei der Abwehr oder zumindest der Vorbereitung auf Angriffe mit schnellen ballistischen Raketen aus Russland auf Informationen eines hochmodernen US-Frühwarnsystems angewiesen.
Die Regierung in Moskau bestätigte, dass die russischen Streitkräfte einen schweren Angriff auf Ziele in Kiew und in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt verübt hatten. Die Attacken hätten sich gegen militärisch-industrielle Anlagen, Lagerstätten für Marschflugkörper und Drohnen sowie Rechenzentren gerichtet, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.




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