Gegen Wahl von Kompatscher gestimmt

STF fordert: “Landeshauptmann direkt wählen”

Donnerstag, 17. Januar 2019 | 11:53 Uhr

Bozen – Die Abgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle, stimmen im Landtag heute gegen die Wahl von Arno Kompatscher zum neuen Landeshauptmann. Das Amt des Landehauptmannes sei keine Parteiangelegenheit und sollte daher ─ so wie in anderen demokratischen Ländern ─ direkt vom Volk gewählt werden.

“Die aktuelle Regelung sieht vor, dass der Landeshauptmann vom Landtag und somit auf Grundlage von parteipolitischen Interessen gewählt wird. Dies schließt die Wähler von einer der wichtigsten Entscheidung des Landes aus.” Die Süd-Tiroler Freiheit hat daher ihre Forderung erneuert, das Wahlgesetz dahingehend abzuändern, dass der Landeshauptmann zukünftig direkt vom Volk gewählt werden kann.

In ihren Stellungnahmen führten die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit auch aus, dass das Regierungsprogramm außer Schlagworten kaum konkrete Inhalte vorzuweisen habe. “Diesen Umstand allein zu kritisieren ist jedoch zu wenig. Die Süd-Tiroler Freiheit sieht ihre Aufgabe darin, durch eigene Vorschläge und Abänderung das Regierungsprogramm in den kommenden Jahren im Landtag mit Inhalten zu füllen”, heißt es in einer Aussendung.

Insbesondere im Bereich der Muttersprache gelte es viel zu tun. “Egal, ob bei Polizei, Ärzten oder beim Gericht darf vom autonomiepolitisch verankerten Recht auf Gebrauch der deutschen Sprache nicht abgegangen werden. In diesem Sinne gilt es in den Schulen die Kenntnisse mehrer Sprachen zu fördern, ohne dadurch jedoch den muttersprachlichen Unterricht zu untergraben.”

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "STF fordert: “Landeshauptmann direkt wählen”"


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Neumi
Neumi
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

“Dies schließt die Wähler von einer der wichtigsten Entscheidung des Landes aus”
Eigentlich nicht. Durch die Wahl der Partei beeinflussen sie auch die Wahl des Landeshauptmanns.

Was soll’s, von mir aus kann man auch gerne direkt wählen. Schlimmer als die USA kann’s und wohl kaum treffen. Und selbst dort ist die “direkte” Wahl ziemlicher Humbug. Die meisten Kandidaten scheiden schon lange vor der Wahl aus, zum Zeitpunkt der Wahl gibt es nur noch 2 Kandidaten.

algunder
algunder
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Sogmor amoll uans ! Wenn sich die opposition endlich amoll zomm tat !!!! Und sich net mit dreck bewerfn tatn nor kams net sou weit! Nor hatt mit der svp schun long in den arsch getretn! Kannt men endlich mittanond stott gegnanond orbetn??????

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