Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Volksanwältin Veronika Meyer und ihr Mitarbeiter Matthias Plazza trafen sich vor Kurzem im Amt für Schulfürsorge mit Amtsdirektorin Nicol Mastella. Anlass des Treffens waren einige Anfragen von Bürgern bei der Volksanwaltschaft, die die technischen Probleme beim Ausfüllen der Anträge für Studienbeihilfen beanstandet hatten.
„Die Anträge um Studienbeihilfe für Schülerinnen und Schüler, die während des Schuljahres nicht daheim wohnen, konnten im März dieses Jahres erstmals über das neue My-Civis-Portal gestellt werden. Im Juni hat das Amt für Schulfürsorge die vorläufigen Ranglisten veröffentlicht. Leider haben es gar einige Antragstellende verabsäumt oder vergessen, erneut über das Portal diese Ranglisten einzusehen und eventuell erforderliche Korrekturen anzubringen. Fehlerhafte Angaben im Antrag führen unweigerlich zum Verlust der Studienbeihilfe“, erläutert Volksanwältin Veronika Meyer.
Amtsdirektorin Nicol Mastella teilte der Volksanwaltschaft mit, dass die anfänglichen technischen Probleme der Plattform mittlerweile behoben seien. Auch sicherte sie für das kommende Schuljahr weiterhin die Hilfestellung ihres Amtes beim Ausfüllen des Antrages zu.
Volksanwältin Veronika Meyer äußerte sich am Rande des Treffens zufrieden über die Aussprache. „Die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung ist ein großer Fortschritt und nicht mehr aufzuhalten. Wichtig ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitgenommen und Probleme technischer Natur ausgeräumt werden“, so Meyer. „Dazu gehört auch der ständige Dialog mit den Bürgern und zwischen den Institutionen. Die Volksanwaltschaft ist seit jeher bestrebt, diesen Weg mitzugestalten. Bürgernähe, Kontakt auf Augenhöhe zwischen Behörden und Bevölkerung und der Abbau bürokratischer Hürden sind wichtige Instrumente zu einer erfolgreichen Kommunikation“, unterstreicht die Volksanwältin abschließend.




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