Von: Matthias Knapp
Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit erweitert ihre Organisationsstruktur. Am heutigen 1. Oktober 2026, dem internationalen Tag der Senioren, stellte die Bewegung auf einer Pressekonferenz ihren neuen „Klub 65+“ vor. Der Klub soll den Anliegen der älteren Generation in Südtirol mehr Gewicht geben.
Mit dem Aufbau des Klubs 65+ wurde Dr. Herbert Campidell betraut. Die zuständigen Gremien ernannten ihn zum provisorischen Sprecher. Mitglied werden jene Mitglieder der Süd-Tiroler Freiheit, die mindestens 65 Jahre alt sind. Daher trägt der Klub den Namen „Klub 65+“. Derzeit fallen knapp 1.000 Mitglieder der Süd-Tiroler Freiheit in diese Altersklasse.
„Die ältere Generation hat Südtirol mit Fleiß, unermüdlichem Einsatz und Heimatliebe zu dem gemacht, was es heute ist. Ihre Stimme muss auch in der Politik gehört werden“, betont Herbert Campidell. Der Klub 65+ will die Interessen und Anliegen der älteren Generation konsequent vertreten. Er wird konkrete Verbesserungen anstoßen, Probleme aufzeigen und sich dort einmischen, wo die Interessen der Senioren zu kurz kommen.
Als Sprecher wird Herbert Campidell nun den landesweiten Aufbau des Klubs 65+ vorantreiben. In allen Landesteilen sollen feste Ansprechpartner und Strukturen entstehen. So will der Klub die Anliegen der Senioren direkt vor Ort aufgreifen und ihnen eine starke Stimme geben.
Die neue Seniorenbewegung sieht in vier Kernbereichen dringenden Handlungsbedarf: Neben Altersarmut und hohe Lebenshaltungskosten handelt es sich um soziale Isolation und Einsamkeit, Pflege und Gesundheitsversorgung sowie neue Belastungen und Risiken durch digitale Angebote und bürokratische Hürden.




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