Genoa feiert umkämpften 1:0-Sieg

Bitter: Knappes Pokalaus in Genua

Dienstag, 15. September 2026 | 21:14 Uhr

Von: Martin Geier

Genua/Bozen – Die Mannschaft von Mister Davide Possanzini lieferte dem Serie-A-Club Genoa einen beherzten Kampf, zog in der Runde der letzten 32 der „Coppa Italia Frecciarossa“ allerdings knapp mit 0:1 (0:0) den Kürzeren. Ein spätes Kopfballtor von Vásquez in der 87. Minute entschied die Partie.

FC Südtirol

Der FC Südtirol erleidet im Sechzehntelfinale der “Coppa Italia Frecciarossa” seine erste Pflichtspielniederlage in der laufenden Saison: Bei Serie A-Club Genoa setzt es für die Mannen unter der Leitung von Mister Davide Possanzini im “Stadio Luigi Ferraris” nach hartem Kampf eine knappe wie späte 0:1 (0:0)-Niederlage. Als spielentscheidend für die Gastgeber erweist sich der Kopfballtreffer von Vásquez aus der 87. Minute, im Anschluss an eine Puczka-Ecke von der rechten Seite. Die Ligurer treffen nun im Achtelfinale des höchsten italienischen Pokalbewerbs auf Titelverteidiger Inter Mailand.

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ZUM SPIEL

Beide Teams zeigen sich zu Beginn offensiv ausgerichtet und laufen hoch an. Somit ergeben sich Räume für Tiefenläufe, die auch zur ersten Möglichkeit der Partie führen: Simone Davi erobert gegen Drameh in der eigenen Hälfte den Ball und schickt Mixtur auf die Reise, der alleine auf Stolz zuläuft, unter Bedrängnis von Otoa jedoch nicht zum Schuss kommt (7.). Auf der anderen Seite melden sich die Gastgeber durch die Abschlüsse von Baldanzi und Drameh an: Ersteren, einen Rechtsschuss von innerhalb des Sechzehners, fälscht Burnete zur Ecke ab (15.), bei Letzterem, einem strammen Versuch aus spitzem Winkel, ist Plizzari zur Stelle (17.). Die Gastgeber zeigen sich in der Folge feldüberlegen, die Weißroten stehen jedoch geordnet. Somit lässt die nächste nennenswerte Möglichkeit bis zur 34. Minute auf sich warten, als Drameh mit einem Zuspiel von der rechten Außenbahn im Zentrum Baldanzi findet. Dieser bedient wiederum Wiafe; bei dessen Rechtsschuss ist Plizzari auf der Hut. Kurz darauf fasst sich Amorim aus knapp 30 Metern ein Herz: Sein potenter Schuss flattert gefährlich, doch der FCS-Schlussmann kann zur Ecke abwehren (41.). So geht es ohne Tore in die Halbzeitpause.

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Mister Possanzini bringt vor Wiederanpfiff Stabile für Giorgini in die Partie, die Gastgeber hingegen gehen unverändert in die zweiten 45 Minuten. Erneut kommen die Weißroten zur ersten Chance des Spielabschnitts – und die hat es in sich: Federico Davi entwischt nach Zuspiel von Brik auf der rechten Seite, er dringt in die Box ein und läuft allein auf Stolz zu, der den Diagonalschuss glänzend pariert (49.). Am anderen Ende kommen die Ligurer innerhalb von 60 Sekunden zu gleich zwei Möglichkeiten: zunächst köpft Wiafe nach Marcandalli-Flanke knapp links vorbei (51.), ehe Mitaj nach einer abgefälschten Hereingabe zum Linksschuss kommt, den Plizzari zur Ecke abwehrt (52.). Der FCS findet jedoch Antworten: Burnete bricht in Minute 54 auf links durch und schließt ab, Otoa kann seinen Versuch in extremis so abfälschen, dass der Ball haarscharf am langen rechten Eck vorbeizischt.

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Kurz darauf hält Simone Davi – nach Zuspiel von Mixtur – aus rund 30 Metern drauf: Sein wuchtiger Linksschuss knallt an die Querlatte, jedoch startete der Schienenspieler der Weißroten zuvor knapp aus dem Abseits (62.). Es geht nun munter hin und her: Colombo versucht sich aus spitzem Winkel mit links, doch Plizzari ist zur Stelle (69.). In der Schlussphase findet der frisch eingewechselte Bjarkason mit seinem Aufsetzer mit rechts von knapp außerhalb der Genoa-Box in Stolz seinen Meister (86.), ehe auf der Gegenseite der späte Lucky Punch fällt: Vásquez köpft eine Puczka-Ecke von rechts ins lange linke Eck zum 0:1 (87.). Der FC Südtirol versucht, zu reagieren, doch die letzte nennenswerte Möglichkeit in der Nachspielzeit gehört abermals dem “Grifone”: Traorè scheitert von der Strafraumgrenze mit links am linken Pfosten (90+1.). Es bleibt schlussendlich beim knappen Pokalaus für die Weißroten, trotz eines großen Kampfs.

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GENOA CFC – FC SÜDTIROL 1:0 (0:0)

GENOA CFC (3-4-2-1): Stolz; Marcandalli, Otoa (80. Vásquez), Puczka; Drameh (60. El Sharaawy), Wiafe, Amorim, Mitaj (60. Colombo); Baldanzi (68. Messias), Meichtry (80. Traorè); Vitinha (C).
Auf der Ersatzbank: Bijlow, Sommariva, Ehizibue, Osmajić, Sabelli, Frendrup, Ellertsson, Sow.
Trainer: Daniele De Rossi.
FC SÜDTIROL (3-4-2-1): Plizzari; Pellini (73. Molina), Giorgini (46. Stabile), Veroli (83. Bjarkason); F. Davi, Tait (C), Brik, S. Davi; Burnete, Anghelè (61. Zeroli); Mixtur (73. Okoro).
Auf der Ersatzbank: Vadjunec, Laureti, Stivanello, Tronchin, Rispoli, Lopes, Iuliano, Schrott.
Trainer: Davide Possanzini.
SCHIEDSRICHTERGESPANN: Gianluca Manganiello (Pinerolo) | Die Assistenten: Mattia Politi (Lecce) & Mattia Regattieri (Finale Emilia) | Vierter Offizieller: Simone Galipò (Florenz) | VAR: Antonio Giua (Olbia) | AVAR: Stefano Del Giovane (Albano Laziale).
TOR: 1:0 Vásquez (87.).
DISZIPLINARISCHE MASSNAHMEN: –
ANMERKUNGEN: Heiterer Abend, Temperaturen um 24°C, Rasen in optimalem Zustand.
6.509 Zuschauer. | Eckenverhältnis 10:3 (4:0) | Nachspielzeit 0 Min. + 3 Min.

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Nach dem Pokalspiel bei Erstligist Genoa werden Kapitän Tait und Co. den Trainingsbetrieb im FCS Center in der Sportzone Rungg bereits am morgigen Mittwochvormittag, den 16. September wieder aufnehmen. Im Rahmen des 5. Spieltags der Serie BKT – dem letzten vor der Länderspielpause – gastieren die Jungs unter der Leitung von Mister Davide Possanzini am Sonntag, den 20. September mit Anstoß um 15.00 Uhr bei Arezzo im “Stadio Città Arezzo”.

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Bezirk: Bozen

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