Von: importer
Raphael Pallitsch hat am Freitag bei der Leichtathletik-EM in Birmingham den Finaleinzug über 1.500 m verpasst. In seinem Vorlauf landete der EM-Sechste von vor zwei Jahren in 3:42,55 Min. an der neunten Stelle, es hätte die Top acht fürs Weiterkommen gebraucht. Gesamt schaute Platz 21 heraus, damit blieb er weit unter den Erwartungen. Verena Mayr startete mit 14,27 Sek. über 100 m Hürden und 1,71 m im Hochsprung in den Siebenkampf (24./1.808 Punkte).
Mayr hatte am Vortag im Aufwärmen einen Stich im Oberschenkel verspürt, stramm getapt trat sie an. “Es ist wie es ist. Wir haben es so weit hinbekommen, dass ich am Start stehen kann. Und es geht recht gut. Ich möchte um jeden Punkt kämpfen und von Disziplin zu Disziplin weiterschauen. “Ich möchte den Mehrkampf auf jeden Fall beenden. Ich werde super betreut, die bringen mich durch, das wird schon hinhauen.” Im Hürdensprint kam sie bis auf 3/100 Sekunden an ihre Saisonbestleistung heran, im Hochsprung stellte sie diese ein.
Groß war die Enttäuschung bei Pallitsch. “Es ist ganz simpel. Das Rennen war unglaublich langsam. Meine Taktik war, 70 Prozent der Energie auf der Gegengeraden zu investieren, aber ich war ganz innen und andere schon bis zur Dreierbahn draußen. Da bin ich innen geblieben und habe gehofft, es geht was auf. Es ist nichts aufgegangen.” Es sei müßig, jetzt darüber zu reden, dass die letzten hundert Meter schnell gewesen seien. “Unterm Strich, wenn ich so viel Konjunktiv brauche, war es nicht ausreichend gut, nicht zufriedenstellend. Die Konjunktive kannst kübeln.”




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