Von: Sophia Molitor
Bozen – Bewegung ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten. Genau hier wollen die Fachgruppe Fitness im Wirtschaftsverband hds, das Land Südtirol und der Südtiroler Sanitätsbetrieb künftig verstärkt ansetzen. Bei einem kürzlich stattgefundenen Treffen mit Landesrat Hubert Messner und dem Primar der Sportmedizin des Sanitätsbetriebs, Dr. Daniel Neunhäuserer, wurden mögliche gemeinsame Schritte und Projekte zur Bewegungsförderung und Prävention besprochen.
„Wir müssen Bewegung stärker als selbstverständlichen Teil eines gesunden Alltags vermitteln. Viele Menschen verbinden damit sofort intensiven Sport oder mehrmaliges Training pro Woche. Dabei zählt jeder Schritt hin zu mehr Aktivität“, betont der Präsident der Fachgruppe Fitness im hds, Armin Bonamico.
Ein besonderer Schwerpunkt soll auf ältere Menschen gelegt werden. Noch immer sei die Vorstellung weit verbreitet, für Bewegung oder gezieltes Training irgendwann „zu alt“ zu sein. Dabei seien gerade der Erhalt der Muskulatur, der Kraft und der körperlichen Leistungsfähigkeit entscheidend für Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter.
Fit – beweg dich gesund
Im Mittelpunkt der Gespräche stand auch eine mögliche Zusammenarbeit in jenen Phasen des Projekts zur Bewegungsförderung, die aufbauen auf die Sensibilisierungskampagne „Fit – beweg dich gesund“ im ganzen Land erfolgen sollen. Im Konkreten geht es darum, möglichst flächendeckend Bewegungsangebote landesweit zu stärken und auszubauen, gezieltes Training je nach Alter und Gesundheitszustand könnte folgen – insbesondere Krafttraining und der Erhalt der Muskulatur.
„Hier können professionelle Fitnessbetriebe mit ihrer Fachkompetenz einen wichtigen Beitrag leisten“, unterstreicht Bonamico. „Unser Ziel muss sein, Menschen nicht nur kurzfristig für Bewegung zu gewinnen, sondern sie dauerhaft dabei zu begleiten, aktiv und gesund zu bleiben.“
Die Fachgruppe Fitness im hds spricht sich deshalb dafür aus, qualifizierte Fitnessbetriebe künftig stärker in entsprechende Präventions- und Bewegungsprogramme einzubinden. Ein nächstes Treffen zur Weiterentwicklung des Projektes ist für Anfang 2027 vorgesehen




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