Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Fast genau vier Jahre nach der Premiere von „Joe der Film“ starten am heutigen 7. September die Dreharbeiten für Teil 2 in Bozen. Ab Frühjahr 2027 wird „Joe der Film 2“ dann wieder in Südtirols Vereins- und Kulturhäusern gezeigt. Premiere ist im März 2027.
Auf die vielen Fragen nach einer Fortsetzung von „Joe der Film“ haben Thomas Hochkofler und Markus Frings lange mit einem klaren „Nein“ geantwortet. Hochkofler ist Hauptdarsteller, Regisseur und Autor des Drehbuchs, Frings der Produzent dieses in jeder Hinsicht herausfordernden Projektes. Der erste Teil hatte alle Erwartungen übertroffen, und man wollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Doch dann kam alles anders.
„Die Geschichte von Joe und Gäbbi ist nämlich noch nicht vorbei“, erzählt Thomas Hochkofler. „Wir haben zwei Jahre lang gemeinsam mit Robert Ausserer am Drehbuch für die Fortsetzung gearbeitet, die inhaltlich direkt an den ersten Teil anschließt.“
Die Erwartungshaltung sei aber sehr hoch, sagt Frings, „und wir wissen nur zu gut, dass sich der Erfolg des ersten Films wohl kaum eins zu eins wiederholen lassen wird“. Trotzdem haben sie sich für „Joe der Film 2“ entschieden, weil sie selbst von der Geschichte und dem Drehbuch überzeugt sind und die Hoffnung nicht aufgeben wollen, dass Teil 2 der Erwartungshaltung gerecht werden kann.
Zum Inhalt: Fortsetzung einer ziemlich chaotischen Liebesgeschichte
Nach den turbulenten Ereignissen von „Joe der Film“, als zwei tollpatschige Mafiosi (Thomas Hochkofler und Lukas Lobis) Südtirol aufmischten und Joe von Afing (Thomas Hochkofler) mittendrin für Chaos sorgte, ist nach der Hochzeit mit Gäbbi (Anna Unterberger) mittlerweile eine gewisse Ruhe eingekehrt. Doch bei Joe bleibt nichts lange ruhig: Der arbeitslose Mittdreißiger, wohnhaft im Dachgeschoss seiner Schwiegermutter, hat ohnehin schon genug Baustellen im Leben. Nun drohen erneut Mafia-Intrigen, dem Tourismus ein Imageproblem. Und ausgerechnet Joe soll dabei helfen. Am Ende kommt alles anders als er denkt, und er droht zu verlieren, was ihm am wichtigsten ist. Mehr darf im Moment nicht verraten werden.
Mit dabei sind erneut die bekannten Gesichter aus Teil 1: Thomas Hochkofler, Anna Unterberger, Lukas Lobis, Georg Kaser und Peter Schorn, Robert Palfrader und viele mehr. Auch dieses Mal darf man sich auf einige bekannte Gastauftritte freuen. Thomas Hochkofler erzählt: „Dieses Mal ist alles etwas größer: mehr Schauspieler, mehr Crew, mehr Locations, und auch die Geschichte selbst wird etwas turbulenter.“
Ein Film von Südtirolern für Südtiroler
„Joe der Film 2“ ist und bleibt ein Südtiroler Projekt: Jedes Gesicht vor und hinter der Kamera kommt aus Südtirol. Mit dem gebotenen Respekt vor dem Erfolg von Teil 1 hat Thomas Hochkofler gemeinsam mit Robert Ausserer ein Drehbuch geschrieben, das auch mit einem Augenzwinkern die eine oder andere Südtiroler Bekanntheit aufs Korn nimmt.

Dass ein Film dieser Größenordnung in Südtirol möglich ist, zeigt, wie viele hochbegabte Köpfe hier zu Hause sind. Neben Regisseur und Co-Autor des Drehbuchs Thomas Hochkofler stehen unter anderem Harald Erschbaumer (Kamera/DOP), Sara Pergher (Art Direction), Katharina Kammerer (Regieassistenz), Rita Kröss (Kostüm), Jonathan Rinn (Licht), Gudrun Pichler (Maske), Lorenzo Misia (Ton), Nobert Vieider (Produktionsleitung) und Marco Facchin (Musik) hinter dem Projekt – und viele weitere mehr. Produziert wird der Film von den Bozner Produktionsunternehmen Movie.mento und Albolina Film.
Dank an die Unterstützer
Ein reines Südtiroler Filmprojekt ist sehr aufwändig und entsprechend schwer zu finanzieren. Entsprechend froh und dankbar ist man, auch für Teil 2 wieder verlässliche Unterstützer an der Seite zu haben: IDM Film & Music Commission Südtirol, das Land Südtirol mit dem Amt für Film und Medien, Ministero della Cultura (Direzione Generale Cinema e audiovisivo) sowie die Sponsoren Raika Ritten und Spezialbierbrauerei Forst, das Modelabel MaxMara, die Bodenspezialisten Lobis Böden und das Hörzentrum Südtirol um nur einige zu nennen. Auto Brenner fungiert als offizieller Mobility-Partner. Als Medienpartner begleiten Rai Südtirol, das Tagblatt der Südtiroler „Dolomiten“ und das Newsportal stol.it das Projekt.




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