Von: Sophia Molitor
Bruneck – Das Südtiroler Kulturinstitut bringt den international gefeierten Violinisten und Dirigenten Hugo Ticciati mit seinem Kammerensemble O/Modernt Soloists zur Eröffnung der neuen Spielzeit erstmals nach Bruneck.
Für die Spielzeiteröffnung am Mittwoch, dem 28. Oktober um 19.30 Uhr verwandelt das Südtiroler Kulturinstitut den Konzertsaal im Brunecker Ragenhaus in ein Kaleidoskop fürs Ohr. Mit dem Programm „Kaleidoscopic Sounds“ entführt Hugo Ticciati gemeinsam mit den O/Modernt Soloists das Publikum in eine Welt sich ständig verändernder Klangbilder, in der Gegensätze, Epochen und Stile ineinandergleiten.
So treffen die ekstatischen „Apollinischen Tänze“ von Albert Schnelzer auf Meditationen von Pēteris Vasks. Musik von Ludwig van Beethoven und Henry Purcell begegnet zeitgenössischen Werken von Andy Akiho, Emmanuel Witzthum und Arvo Pärt.
O/Modernt, übersetzt „Un/Modern“, steht für den Bruch mit Stil- und Epochengrenzen und für einen Geist der Neuerfindung. Jedes Konzert eröffnet einen experimentellen Raum, in dem bekannte Werke in neue Kontexte gestellt, improvisatorische Elemente eingebunden und Genregrenzen überschritten werden.
Kultstatus und radikale Innovation
O/Modernt Orchestra und Soloists wurden 2011 vom britischen Musiker Hugo Ticciati in Schweden gegründet. Seither haben sich die außergewöhnlichen Musikerinnen und Musiker international einen Namen gemacht. In renommierten Häusern wie dem Berliner Konzerthaus, dem Wiener Musikverein und der Hamburger Elbphilharmonie trat O/Modernt in ausverkauften Häusern auf. Hugo Ticciati steht dabei für einen radikal-innovativen Zugang zur klassischen Musik, der unterschiedliche musikalische Welten miteinander verbindet.
Zum Auftakt der neuen Spielzeit bringt das Südtiroler Kulturinstitut das Ensemble erstmals nach Bruneck.




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