Von: mk
Bozen – Welches Theatergastspiel hat dem Publikum des Südtiroler Kulturinstituts am besten gefallen? Dies ist die spannende Frage, deren Antwort auch die eingeladenen Bühnen in jeder Spielzeit entgegenfiebern. Die Firma Finstral stiftet den jährlichen Publikumspreis, der für die abgelaufene Spielzeit 2025/26 an das Burgtheater in Wien geht.
Es gastierte mit seiner Bühnenadaption von Stefan Zweigs „Schachnovelle“ in Bozen, worin der schauspielerisch wie musikalisch einzigartige Nils Strunk als Solo-Darsteller begeisterte. In Brixen punktete vor allem das Stück „Aufstieg und Fall des Herrn René Benko“ von Calle Fuhr in der Co-Produktion des Schauspiels Köln und des Volkstheaters Wien. In Meran erhielt das Gastspiel des Renaissance-Theaters Berlin mit der Komödie „Kalter weißer Mann“ von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob die beste Bewertung. In Schlanders und Sterzing überzeugte vor allem das Metropoltheater München mit „Post von Karlheinz“ von Hasnain Kazim. Der Finstral-Publikumspreis wird demnächst überreicht.
Im Bereich Kinder- und Jugendtheater konnte in dieser Spielzeit kein Preis vergeben werden. Aufgrund der Proteste des Lehrpersonals der Grund-, Mittel- und Oberschulen fehlten die Schulklassen als Publikum und fünf von sieben Theatertourneen mussten abgesagt werden. Aber in der kommenden Spielzeit wird hoffentlich auch das Kinder- und Jugendtheater wieder auf Zuspruch stoßen.




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