Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Vom Hinsehen zum Handeln: Die jährliche Tagung der Diözese Bozen-Brixen zur Prävention von Missbrauch und Gewalt findet heuer am Freitag, 13. November, von 8.30 bis 12.30 Uhr im Pastoralzentrum in Bozen statt. Sie markiert den Beginn einer neuen Phase in der diözesanen Präventionsarbeit. Das Thema lautet: „Mut zum Handeln – die nächsten Schritte“. Anmeldungen sind bis zum 9. November möglich.
Die heurige Tagung bildet den Abschluss des diözesanen Projekts „Mut zum Hinsehen“ und zugleich den Auftakt zu einer neuen Phase: Im Mittelpunkt stehen von nun an konkrete Schritte, um die Präventionsarbeit in der Diözese nachhaltig zu stärken.
Im Rahmen der Tagung kommen sowohl Betroffene als auch Fachleute zu Wort. Sie berichten über ihre Erfahrungen und stellen die bisher erzielten Ergebnisse des Projekts „Mut zum Hinsehen“ vor. Außerdem beraten sie darüber, wie Prävention und Verantwortung dauerhaft in der Diözese verankert werden können.
Den ersten Vortrag des Tages hält Pater Hans Zollner, Direktor des Instituts für Anthropologie (IADC) an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Sein Vortrag trägt den Titel „Safeguarding lokal und global – Das Projekt ‚Mut zum Hinsehen‘ im Kontext der Weltkirche“. Anschließend stehen die Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts aus Sicht der Betroffenen und der diözesanen Steuerungsgruppe im Mittelpunkt. Es referieren unter anderem Peter Beer, Vorsitzender der Steuerungsgruppe, und Johanna Brunner, Projektkoordinatorin.
Darauf folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Mut zum Handeln – worauf es jetzt ankommt“. Den Abschluss bildet der Übergang in die neue Projektphase: Aus „Mut zum Hinsehen“ wird „Mut zum Handeln“.
Anmeldungen zur Tagung sind bis zum 9. November 2026 unter https://www.bz-bx.net/de/tagung2026.html möglich. Dort ist auch das ausführliche Tagungsprogramm abrufbar.




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