Von: Redaktion Südtirol News
Meran – Am 19. September 2026 fand der internationale World Cleanup Day statt, der jedes Jahr im September weltweit Millionen von Menschen dazu motiviert, achtlos weggeworfenen Müll aus Straßen, Parks, Wäldern, Städten, Stränden und Naturräumen zu beseitigen.Der Meraner Umweltverein AmUm MeranO EO organisierte bereits zum fünften Mal eine entsprechende Aktion in Meran. Zum dritten Mal erfolgte die Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Meran, um insbesondere auch junge Menschen für dieses wichtige Umweltthema zu sensibilisieren. Unterstützt wurde die Initiative zudem von der Kurverwaltung Meran. Ziel war es, sowohl Meraner Bürgerinnen und Bürger als auch Gäste der Stadt für den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und öffentlichen Räumen zu gewinnen.
Als besonderes Rahmenprogramm wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine botanische Führung mit Claudia Gilli angeboten. Die Exkursion führte von der Sissi-Statue in die Lazag und vermittelte Interessantes zu den Bäumen der Sommerpromenade.
Insgesamt beteiligten sich zwölf Jugendliche und elf Erwachsene am Meraner World Cleanup Day. Innerhalb von rund eineinhalb Stunden sammelten sie im Biotop Lazag und in der angrenzenden Naherholungszone eine beachtliche Menge an Plastikflaschen, Aluminiumdosen, Glasflaschen und viele weitere weggeworfene Gegenstände. AmUm MeranO bedankt sich bei allen für ihren Einsatz und ihr Engagement für den Schutz von Natur, Landschaft und Gewässern.
Besonders erfreulich war die Beobachtung von Teilnehmerinnen, die bereits in den Jahren 2024 und 2025 an den Cleanup-Aktionen in der Lazag teilgenommen hatten: Sowohl im Biotop als auch in der Naherholungszone wurde heuer etwas weniger Müll gefunden. Dies könnte für ein wachsendes Umweltbewusstsein sprechen.
Gleichzeitig wurde jedoch deutlich, dass die laufenden Bauarbeiten entlang der Passer erhebliche Auswirkungen auf die Naherholungszone haben. Der Uferbereich wurde beeinträchtigt, wodurch der Rundweg derzeit unterbrochen ist. Der Baulärm sowie die eingeschränkte Zugänglichkeit des Gebiets dürften dazu beigetragen haben, dass dieser waldreiche Abschnitt der Naherholungszone seit Monaten weniger stark frequentiert wird.




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