Von: mk
Pfatten – ZehnJahre sind vergangen, seit Papst Franziskus Maria von Magdala die Würde des Apostelamtes übertragen und damit deutlich gemacht hat, dass von Beginn an Frauen zur Nachfolge Jesu gehörten und zweifelsfrei zur Verkündigung der Frohen Botschaft berechtig sind.
Dieses Jubiläum nahm die Katholische Frauenbewegung zum Anlass und lud zu einer zweisprachigen Maria Magdalenafeier in die Pfarrkirche nach Pfatten.
Mit der tatkräftigen Unterstützung in der Organisation der Frauen aus Pfatten, des Pfarrgemeinderates, der Seelsorgeeinheit und der musikalischen Mitgestaltung des Kirchenchors Seit wurde die von Christine Oberleiter geleitete Liturgie zu einer gelungenen Glaubensfeier, die Mut machte, die Frohe Botschaft weiterhin zu verkünden.
Maria Magdalena, so wurde in der Feier klar, kann für jede und jeden von uns zum Glaubensvorbild werden. Denn obwohl ihr anfangs niemand glaubte und die Menschen in ihrer Trauer über den grausamen Tod Jesus Christus blieben, schaffte sie es mit Hoffnung, Licht und Mut andere anzustecken. Bis heute reicht ihre Begeisterung, ihr Glaubenszeugnis.
„Wir feiern dieses Fest nicht nur als Erinnerung, sondern auch als Auftrag: Maria Magdalena steht für eine Kirche, die von Frauen und Männern gleichberechtigt gestaltet wird“, so Irene Vieider, die Vorsitzende der kfb anlässlich der diesjährigen Feier.
Die Pfarrkirche in Pfatten war bis auf den letzten Platz gefüllt und die an die liturgische Feier anschließende Agape lud zum Austausch und einem kurzen Gespräch ein, bevor der Abend in geselliger Runde ausklang.




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