Von: importer
Der chinesische Künstler Ai Weiwei vermisst nach eigenen Worten sein Heimatland und würde gern nach China zurückkehren. “Ich möchte schon gestern zurückgekehrt sein”, sagte Ai Weiwei in der ARD-Sendung “Maischberger”. Er habe “viel zu lange schon nicht mehr die Gelegenheit gehabt, meine eigene Sprache zu sprechen”.
Der Künstler sprach über die Hürden, sich in einer fremden Sprache auszudrücken. Er spreche zwar gern in der Sendung, “aber nach dem Gespräch werde ich durchaus traurig sein, weil es einfach nicht meine Sprache ist, und ich kann kaum 10 Prozent dessen ausdrücken, was ich im Kopf habe”, sagte Ai Weiwei. Es tue ihm “wirklich sehr leid”, dass er kein Deutsch sprechen könne. Wenn er Deutsch könnte, hätte er “eine sehr viel lebendigere und reichhaltigere Erfahrung” an diesem Abend, sagte er. “Und ja, ich vermisse China, auch wenn ich dort so schlecht behandelt worden bin.”
Ai Weiwei lebt seit 2015 in Europa, lange in Deutschland, inzwischen unter anderem in Großbritannien und Portugal. Er hatte China nach eigenen Angaben verlassen, weil er dort politisch verfolgt wurde. Ai Weiwei gilt als Kritiker der Kommunistischen Partei und der Regierung in Peking.




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