Blick auf die Premiere im März 2027

„Joe der Film 2“: Halbzeit beim Dreh

Montag, 21. September 2026 | 16:18 Uhr

Von: Matthias Knapp

Bozen – Seit dem Drehstart am 7. September ist die „Kruu“ von „Joe der Film 2“ im Dauereinsatz. Rund die Hälfte der Dreharbeiten ist mittlerweile geschafft – Zeit für eine erste Zwischenbilanz und für einen ersten Ausblick auf die Premiere, die im März 2027 in Südtirols Vereins- und Kulturhäusern über die Bühne gehen wird.

Die ersten Drehwochen sind gut verlaufen, auch wenn zwei Regentage dem Team einiges an zusätzlicher Planung abverlangt haben. Die Tage am Set beschreibt Produzent Markus Frings so: „Die Stimmung im Team ist hervorragend. Ich stelle fest, dass selbst, wenn wir bei Take 6 oder 7 der gleichen Szene sind, man bei der ‚Kruu‘ trotzdem ein Schmunzeln im Gesicht sieht, weil es einfach Spaß macht. Und diese Freude hilft uns auch dabei, die Herausforderungen am Set zu meistern.“ Und Herausforderungen gibt es diesmal einige: Mit 65 Schauspielerinnen und Schauspielern, einer deutlich größeren Mann- und Frauschaft an Spezialisten, allesamt aus Südtirol, und technisch anspruchsvolleren Szenen ist „Joe der Film 2“ ein gutes Stück komplexer als der erste Teil. Nicht zuletzt, weil das größere Team immer wieder zwischen verschiedenen Drehorten bewegt werden muss.

Regisseur Thomas Hochkofler bringt es auf den Punkt: „Beim ersten Film war vieles Neuland. Dieses Mal wussten wir zumindest, was auf uns zukommt, wobei das nicht bedeutet, dass es entspannter geworden ist. Im Gegenteil: Die Herausforderungen sind eher noch größer geworden, weil der Film in seiner Umsetzung deutlich komplexer ist.“

Bis Anfang Oktober wird weitergedreht, und die zweite Hälfte des Drehs soll ebenso reibungslos über die Bühne gehen wie die erste. Einen kleinen Vorgeschmack auf frisches Talent vor der Kamera gab es schon am vergangenen Freitag: Gemeinsam mit den Medienpartnern „Dolomiten“ und „stol.it“ wurden aus 45 eingereichten Videos zehn talentierte Personen ausgewählt, die am 6. Oktober dann selbst am Set begrüßt werden.

Prominente Gäste und ein Drehort der besonderen Art

Auch bei den Gästen vor der Kamera hat sich bereits einiges getan: Erste Cameo-Auftritte sind im Kasten, unter anderem mit Gabriel Mair, bekannt als Buono Memes, und Barbara Prantl. Zudem waren mit Michael Altinger und Alexander Liegl zwei Urgesteine der deutschen Comedy-Szene am Set und werden im fertigen Film zu sehen sein. Für einen der ungewöhnlichsten Drehtage sorgte ein Besuch bei TechnoAlpin: In der Eiskammer des Unternehmens wurde gedreht – ein Drehort, den es in dieser Form in Südtirol bislang so nicht gegeben hat.

Sarah Seebacher

Winterjacken und Handschuhe mussten trotz Spätsommers ausgepackt werden, denn in der Kammer war es bitterkalt. Für diesen besonderen Drehtag wurde eigens Robert Palfrader aus Wien eingeflogen. Parallel dazu läuft im Hintergrund bereits die Planung der Premierenfeier Anfang März 2027 auf Hochtouren.

Verlässliche Partner an der Seite des Projekts

Ein reines Südtiroler Filmprojekt ist sehr aufwändig und entsprechend schwer zu finanzieren – umso wichtiger ist die Unterstützung, auf die man sich auch bei „Joe der Film 2“ verlassen kann. Mit dabei sind erneut IDM Film & Music Commission Südtirol, das Land Südtirol mit dem Amt für Film und Medien sowie das Ministero della Cultura (Direzione Generale Cinema e audiovisivo) und die Sponsoren Raika Ritten, Spezialbierbrauerei Forst, das Modelabel MaxMara, die Bodenspezialisten Lobis Böden und das Hörzentrum Südtirol, das Autohaus Moser, Waltherpark Bozen und Alps Coffee. Als offizieller Mobility-Partner fungiert Auto Brenner; medial begleitet wird das Projekt von Rai Südtirol, der Tageszeitung „Dolomiten“ und dem Newsportal „stol.it“. Zudem arbeitet das Team im Rahmen von „Joe der Film 2“ mit dem Bäuerlichen Notstandsfonds zusammen – denn bei aller Vorfreude auf den Film soll auch Platz sein für den Gedanken an jene, denen es gerade nicht so gut geht.

Bezirk: Bozen

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