Von: importer
Nach dem gewaltsamen Tod von “Harry und Sally”-Regisseur Rob Reiner und seiner Ehefrau Michele droht dem wegen Mordes angeklagten Sohn des Paares nicht die Todesstrafe. Die Staatsanwaltschaft werde darauf verzichten, im Fall einer Verurteilung von Nick Reiner (33) die Todesstrafe zu fordern, sagte Staatsanwalt Nathan Hochman in Los Angeles. Zu dieser Entscheidung hätten auch die Meinungen der Geschwister von Nick Reiner – Jake und Romy – beigetragen.
Die Höchststrafe, die Nick Reiner nun bei Verurteilung drohe, sei lebenslange Haft ohne Bewährung. Der Prozess werde aber nicht mehr in diesem Jahr starten. Der wegen zweifachen vorsätzlichen Mordes angeklagte Nick Reiner hatte im Februar auf “nicht schuldig” plädiert.
Mitte Dezember waren seine getöteten Eltern in einem Schlafzimmer in ihrer Villa im Stadtteil Brentwood entdeckt worden, sechs Stunden später wurde Reiner nachts auf der Straße nahe einer Tankstelle festgenommen. In der Vergangenheit hatte er immer wieder öffentlich über seinen Kampf gegen eine Drogensucht und psychische Probleme gesprochen. Rob Reiner war als Regisseur von Filmhits wie “Harry und Sally”, “Misery” und “Eine Frage der Ehre” bekannt. Seine Frau Michele arbeitete als Fotografin und Filmproduzentin.




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