Von: importer
Österreich schickt Markus Schleinzers Schwarz-Weiß-Drama “Rose” ins Rennen um den Auslandsoscar 2027: Die zuständige Jury gab am Freitag bekannt, den emanzipatorischen Historienfilm, für den Hauptdarstellerin Sandra Hüller bei der Berlinale mit einem Silbernen Bären gewürdigt wurde, als Kandidat für den besten internationalen Film einzureichen. Damit setzte sich das hochgelobte Werk gegen “Gentle Monster” von Marie Kreutzer und “Vier minus Drei” von Adrian Goiginger durch.
In “Rose” spielt Hüller eine Frau inmitten des Dreißigjährigen Krieges, die sich als Mann ausgibt und sich damit in einer Dorfgemeinschaft etabliert – stets unter dem Damoklesschwert der Entdeckung. “‘Rose’ ist ein Werk wie aus einem Guss, die poetischen Schwarz-Weiß-Bilder entfalten in ihrer Klarheit eine geradezu betörende Wirkung und enorme visuelle Kraft. Markus Schleinzers herausragende Filmsprache schafft unumstößliche Klarheit und tiefe emotionale Wahrhaftigkeit zugleich. Der elliptisch erzählte Film bleibt dabei leise, ohne je an Intensität zu verlieren”, begründete die Jury ihre Entscheidung.
“‘Rose’ hat bereits einen ersten fulminanten Weg genommen. Dass wir diesen Weg nun für Österreich weitergehen dürfen, bedeutet uns sehr viel”, zeigte sich in einer Aussendung Markus Schleinzer erfreut vom Zuspruch durch das Fachgremium. Nun gilt es vor der 99. Oscar-Gala am 14. März im Dolby Theatre von Los Angeles noch einige Hürden zu überwinden. So wird am 15. Dezember die Shortlist mit jenen Werken veröffentlicht, die es in die zweite Runde bei den Auslandsoscars geschafft haben. Daraus wird dann am 21. Jänner 2027 die eigentliche Nominierungsliste destilliert.




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