Von: luk
Bozen – Ein Vormittag zum Thema Wolf: Den Schüler und Schülerinnen von vier Klassen der Grundschule “Don Milani” in Bozen wurden die Herausforderungen rund um die Rückkehr des Wolfs von Experten nähergebracht. “Vor allem in der Stadt sind solche möglichst ganzheitlichen Aufklärungen von großer Wichtigkeit”, unterstreicht Landesforstdirektor Günther Unterthiner: “Dabei wird die Rolle des Wolfes als Großraubtier erläutert, gleichzeitig werden auch die damit verbundenen Herausforderungen im ländlichen Raum mit unserer intakten Berglandwirtschaft thematisiert.”
Alberto Palmarin von der Dienststelle für Wildtiermanagement Süd referierte anhand eines Präparates über den Wolf und berichtete den Schülerinnen und Schülern über dessen körperlichen Merkmale, seine Fortpflanzung, seine Ernährung, seinen Lebensraum. Ziel dieser didaktischen Treffen sei es, die Begeisterung für Tiere und die Neugier auf die Natur im Allgemeinen zu wecken sowie kritisches Denken zu fördern, das zur Bildung objektiver Urteile führt, betont Palmarin.
“Der Vormittag, den wir mit den Schülerinnen und Schülern der Don-Milani-Schule verbracht haben, war für uns Förster sehr wichtig, denn das Wissen über die Natur, die uns umgibt, verwandelt das Unbekannte in etwas Vorhersehbares”, unterstreicht Alberto Palmarin: “Die Mädchen und Buben zeigten großes Interesse für das Thema und beteiligten sich aktiv mit Fragen und Nachfragen nach weiteren Erläuterungen.”
Die Rückkehr des Wolfes bringt viele offene Fragen mit sich: der richtige Umgang mit dem Wolf, Herdenschutz oder Sicherheit, aber auch die Möglichkeit einer Koexistenz. Einfache Antworten darauf gibt es nicht. Aufklärung und Informationsaustausch können dazu beitragen, diese Herausforderungen zu versachlichen und die emotionale Komponente etwas zu entspannen.




Aktuell sind 2 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen