Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Die Leser von Südtirol News haben sich deutlich gegen die geplante Neuordnung des Senatswahlkreises Bozen-Unterland ausgesprochen. In der vergangenen Woche wollten wir wissen: “Was sollte die SVP eurer Meinung nach tun?”
Das Ergebnis fällt eindeutig aus: 76 Prozent der Teilnehmer sind der Meinung, dass die SVP die Neuregelung entschieden ablehnen sollte. Insgesamt entfielen über 1.700 Stimmen auf diese Option.
Deutlich weniger Zuspruch erhielt der Vorschlag, einen Kompromiss zu suchen und eine weitere Eskalation zu vermeiden. über 500 Leser beziehungsweise 24 Prozent sprachen sich dafür aus.
Damit erteilt eine klare Mehrheit der Spontanbefragung dem derzeit diskutierten Kurs eine Absage und erwartet von der SVP eine entschlossene Haltung gegen die geplante Neuordnung. Die Debatte um den Wahlkreis dürfte auch innerhalb der Sammelpartei weiter für Diskussionen sorgen.
Auch im Kommentarbereich zeichnet sich dieses Meinungsbild ab. @Savonarola meint: “Als konservativ eingestellter, lohnabhängig arbeitender männlicher Unterlandler habe ich mit dieser Partei aktuell keine Schnittmenge mehr; sollen sie tun, was sie wollen, für mich ist diese Partei gestorben.”
@Gredner schreibt: “Urzì hat immer schon aktiv gegen Südtirol gearbeitet – das hat er immer wieder aufs Neue bewiesen. Mit ihm darf es keine Koalition oder Zusammenarbeit geben.”
@Jodelpeter erklärt: “Die SVP hat die Lage von vornherein schon falsch eingeschätzt… zu spät gehandelt. Ein schwer gut zu machen der Fehler. Jetzt wird’s schwierig.”
Und @DJ BOBO findet: “Das ist an Überheblichkeit nicht zu übertreffen ,Gott sei Dank haben die Leute reagiert ,egal ob SVPler oder andere ;ich hoffe die bekommen die Quittung bei den nächsten Wahlen ,egal ob sie das noch hinbiegen oder nicht ,einfach mit moderaten Kräften regieren und nicht mit ganz ,rechte oder ganz linke Parteien ,ob deutsch oder italienisch egal.”




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