Von: luk
Bozen – Bus und Bahn sind für viele Südtiroler längst Teil des Alltags. Das zeigt die jüngste Leserbefragung von Südtirol News zum Thema öffentliche Verkehrsmittel. Insgesamt beteiligten sich mehr als 3.000 Leserinnen und Leser an der Abstimmung.
Die größte Gruppe der Teilnehmer (38 Prozent) gab an, die Öffis regelmäßig zu nutzen. Knapp dahinter folgen jene, die Bus und Bahn zwar gelegentlich verwenden, diese aber nicht immer als praktikabel empfinden. Diese Antwort erhielt 35 Prozent der Stimmen.
Nur 27 Prozent der Befragten erklärten hingegen, dass öffentliche Verkehrsmittel für sie keine echte Alternative darstellen und sie daher meist mit dem Auto unterwegs sind.
Das Ergebnis deutet darauf hin, dass die Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr durchaus Wirkung zeigen. Gleichzeitig macht die hohe Zahl jener deutlich, die Bus und Bahn nur eingeschränkt nutzen, dass es weiterhin Verbesserungsbedarf gibt -etwa bei Pünktlichkeit, Kapazitäten und Anbindungen.
Das Meinungsbild zeigte sich auch in der Kommentarspalte. @Look_at_Yourself schreibt: “Also, als deutscher Tourist, der regelmäßig in Südtirol unterwegs ist, benutze ich für mindestens 90% meiner Fahrten im Land die öffentlichen Verkehrsmittel. Es dauert zwar länger, als mit dem Auto, dafür fahre ich entspannter und habe kein Problem mit der Parkplatzsuche. Die Busse sind eigentlich immer voll, manchmal leider übervoll.”
@krokodilstraene meint: “Ich nutze die Öffis täglich und sehr häufig auch zur Freizeitgestaltung am Wochenende. Bis jetzt bin ich immer sehr gut damit zurecht gekommen.
Natürlich gibt es auch manchmal Probleme, aber die gibt es auch mit dem eigenen Fahrzeug (Straßensperren, Stau, Parkplatzmangel). Den großen Frust, den man aus manchen Kommentaren lesen kann – vor allem wenn er als grundsätzlich und kategorisch beschrieben wird – kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht habe ich aber auch nur großes Glück und fahre nicht zur falschen Zeit die falschen Linien… bzw. immer die richtigen.”
Und @moni-ka findet: “Fahre oft, aber man muss viel zusätzliche Zeit einplanen: Mit dem Kinderwagen komme ich kaum rein, weil er bereits voll ist oder der Einstieg zu hoch ist. Wenn man umsteigen will, muss man früh genug dran sein, weil die Anschlusszeiten knapp bemessen sind. Für Ausflüge ist man meist besser dran, wenn man Teilstrecken mit dem Auto bewältigt. Manchmal sind die Anschlusszeiten mit langen Wartezeiten verbunden……”




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen