Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Alpine Fabelwesen wie der heilende Wolpertinger und die Wilde Geyerin, ein japanischer „Johatsu“, der ein neues Leben lebt, begeisterte Swifties und flüchtende Klosterschwestern: Das sind nur einige der Charaktere, welche die elf geförderten Filmprojekte der dritten und letzten Förderrunde des Jahres von IDM Südtirol bevölkern. Mehr als die Hälfte der finanzierten Projekte fallen in die Kategorie „Made in Südtirol“. Das bedeutet, dass Schlüsselpositionen wie Regie, Produktion oder Drehbucherstellung in Südtiroler Hand sind.
„Dass bei sechs der elf geförderten Projekte dieses Calls Südtirolerinnen und Südtiroler wichtige Positionen besetzen, ist sehr erfreulich. Es zeigt, wie sich der Südtiroler Filmsektor kontinuierlich weiterentwickelt und welches hohe Kompetenzniveau mittlerweile erreicht wurde“, sagt Margit Gamper, Direktorin Business Development von IDM. „Besonders deutlich wird diese Entwicklung auch daran, dass vier Projekte von Südtiroler Produktionsfirmen umgesetzt werden, bei zwei Projekten die Regie aus Südtirol kommt und für ein weiteres Projekt das Drehbuch von einem Südtiroler verfasst wurde.“
Drei der von IDM geförderten Projekte kommen aus Deutschland, sieben aus Italien – davon vier aus Südtirol – und eines aus Frankreich. Fünf Projekte – drei fiktionale und zwei dokumentarische – erhalten Produktionsförderung. In der Produktionsvorbereitung werden drei Filmvorhaben gefördert. Außerdem unterstützt die IDM die Realisierung von drei Kurzfilmen. Rund 38 Tage soll für die geförderten Filmvorhaben im Land gedreht werden, sie bringen Südtirol eine Wertschöpfung von circa 2,5 Millionen Euro.
Im Mittelpunkt des Familienfilms „Wolpertinger“ nach dem Drehbuch von Dirk Ahner steht die zwölfjährige Lisa, die im Bayerischen Wald gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrer Freundin nach dem Wolpertinger sucht, weil nur das heilende Blut dieses Fabelwesens ihre schwer verletzte Mutter retten kann. Dabei wird sie von einer skrupellosen Tierpräparatorin verfolgt. Regie führt Anna-Katharina Maier. Der Film wird in der Produktion gefördert.
Auch „Toni und Marie – Der Fluch der Geyerin“ erhält eine Produktionsförderung und erzählt ein Abenteuer für ein junges Publikum: Die zwölfjährige Toni verbringt die Sommerferien mit ihrem Vater in den Südtiroler Bergen, wo sie mit ihrer neuen Freundin Marie immer mehr in die Legende der Wilden Geyerin verstrickt wird – einer gespenstischen Geigerin, die Menschen mit Geheimnissen in eine Schlucht lockt. Regie führt Sarah Winkenstette, das Drehbuch stammt von Katharina Ruß.
Der in der Produktion unterstützte Spielfilm „Evaporés – Scomparsi“ von Koya Kamura, der gemeinsam mit Matthias Jenny das Drehbuch verfasst hat, dreht sich um die Geschichte von Nagase, eines ehemaligen Polizisten. Nagase leitet als „Johatsu“ – so werden in Japan Menschen genannt, die freiwillig und spurlos aus ihrem bisherigen Leben verschwinden – nun in der Sperrzone von Fukushima ein Dekontaminierungsteam. Der Fund einer abgetrennten Hand zieht ihn in Ermittlungen, die seine neue Identität gefährden.
Die Südtiroler Andreas Pichler und Veronika Kaserer führen Regie bei der produktionsunterstützten Doku „Taylor Swift Wien“ nach einem Treatment von Stefan Kaltenbrunner. Sie spürt den Tagen im August 2024 nach, als Zehntausende Fans für drei Konzerte von Taylor Swift nach Wien strömten und ein 19-Jähriger im Netz einen Anschlag angekündigt haben soll, Dabei stellt sie zwei gegensätzliche Jugendwelten gegenüber.
In „Monastero del rumore“ begleitet Regisseurin und Autorin Constanze Knoche ein Jahr lang zwölf Nonnen, die aus Solidarität mit ihrer Äbtissin aus ihrem 800 Jahre alten Kloster im Nordosten Italiens geflüchtet sind. In einer verfallenen Villa bauen sie nun eine selbstverwaltete Gemeinschaft auf und führen einen juristischen und spirituellen Kampf gegen die patriarchalen Strukturen der Kirche.
Albolina Film aus Bozen entwickelt mit Unterstützung von IDM „Principe Blu“, einen Arthouse-Neo-Noir von Suranga Katugampala, der das Drehbuch gemeinsam mit Giulia Moriggi und K.A. Darshana V. Aravinda schreibt. Im Mittelpunkt steht Sarath aus Sri Lanka, der seit zwanzig Jahren einer Gutsbesitzerin in Norditalien dient. Nach ihrem Tod bleibt er – und gerät mit ihrem Sohn in ein Kräftemessen, in dem bald unklar ist, wer hier wem dient.
Der Dokumentarfilm „Listen!“, produziert vom Wahlbozner Georg Manuel Zeller, erkundet, wie Klang den Menschen prägt – von beruhigenden Frequenzen über das Phänomen ASMR bis zum Einsatz von Musik als Waffe. Durch den Film führt die Klangkünstlerin und Komponistin Giulia Vismara, Regie führt Nika Saravanja. Auch dieses Projekt wird in der Vorbereitung gefördert.
Schließlich fördert die IDM die Vorbereitung von „Revenge of the Unfinished“: Helios Sustainable Films aus Bozen entwickelt einen essayistischen Dokumentarfilm über unvollendete Kunstwerke – insbesondere solche, die durch gesellschaftspolitischen Druck nie fertiggestellt oder gezeigt werden konnten. Regie führt Tara Najd Ahmadi.
„Still“, ein im Rahmen des MASO-Programms entwickelter Kurzfilm, erzählt vom zwölfjährigen Elia, der seinen älteren Bruder Simone in einer Lebenskrise nicht verlieren will und ihm immer tiefer in die Wildnis der Dolomiten folgt. Buch und Regie stammen vom Südtiroler Gabriele Fusaro.
Im Roadmovie „Winter Journey“ von Antoine Stehlé (Buch und Regie), ebenso bei MASO entwickelt, bringt eine Taxifahrerin einen an Leukämie erkrankten Mann, der vor einer riskanten Transplantation flieht, in einen verschneiten Skiort. Die Fahrt und die Begegnungen unterwegs bewegen den Mann schließlich dazu, ins Krankenhaus zurückzukehren.
In „Confettur“, produziert von der Bozner Abisso Studio, kehrt Daria nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Elternhaus zurück. Ein Glas Marmelade, überwuchert von seltsamem, vielfarbigem Schimmel, zieht sie in eine verstörende Reise in die eigene Kindheit – und stellt die Beziehung zu ihrer Tochter auf die Probe. Camilla Carè schrieb das Drehbuch und führt Regie.
Nachstehend folgen die Details zu den geförderten Projekten des dritten Einreichtermins 2026:
Produktionsförderung:
1. Wolpertinger (Arbeitstitel)
2. Toni und Marie – Der Fluch der Geyerin (Arbeitstitel)
3. Evaporés – Scomparsi (Arbeitstitel)
4. Monastero del Rumore (Arbeitstitel)
5. Taylor Swift Wien (Arbeitstitel)
Produktionsvorbereitungsförderung:
1. Principe Blu (Arbeitstitel)
2. Listen! (Arbeitstitel)
3. Revenge of the Unfinished (Arbeitstitel)
Kurzfilmförderung:
1. Still (Arbeitstitel, Projekt MASO)
2. Confettur (Arbeitstitel)
3. Winter Journey (Arbeitstitel)
PRODUKTIONSFÖRDERUNG
1. Wolpertinger (Arbeitstitel)
Inhalt: Tief im Bayerischen Wald begegnet die zwölfjährige Lisa einem Wolpertinger – einem geheimnisvollen Fabelwesen, an dessen Existenz niemand glaubt. Als ihre Mutter bei einem Unfall schwer verletzt wird und nur das heilende Blut des Wesens sie retten kann, macht sich Lisa mit ihrem Bruder Luis und ihrer besten Freundin Susi auf die Suche. Doch während die Kinder versuchen, das kleine, schelmische Geschöpf zu beschützen, machen eine skrupellose Tierpräparatorin und ihr Sohn Jagd darauf – und die drei stürzen sich in das größte Abenteuer ihres Lebens.
Produktion: Neue Bioskop Film GmbH (München)
Drehbuch: Dirk Ahner
Regie: Anna-Katharina Maier
Genre: Familienfilm, Kinderfilm
Projektart: Kino, Spielfilm
Drehtage in Südtirol: 8 von 34
2. Toni und Marie – Der Fluch der Geyerin (Arbeitstitel)
Inhalt: Die zwölfjährige Toni verbringt die Sommerferien mit ihrem Vater in einer abgelegenen Berghütte in Südtirol. Als sie mit ihrer Freundin Marie einen Schädel findet, beginnen die beiden, das Verschwinden der jungen Anni zu untersuchen. Dabei rückt die Legende der Wilden Geyerin immer stärker in Tonis Leben – einer gespenstischen Geigerin, die Menschen, die Geheimnisse in sich tragen, in eine Schlucht lockt. Denn Toni hütet selbst ein Geheimnis: Bei ihrer Geburt wurde ihr das männliche Geschlecht zugewiesen, doch sie ist ein Mädchen. Als die Freundschaft zu Marie auf die Probe gestellt wird, lernen beide, dass wahre Freundschaft auf Wahrheit beruht.
Produktion: Dagstar Film GmbH (Köln)
Drehbuch: Katharina Ruß
Regie: Sarah Winkenstette
Genre: Kinderfilm, Abenteuerfilm
Projektart: Kino, Spielfilm
Drehtage in Südtirol: 20 von 30
3. Evaporés – Scomparsi (Arbeitstitel)
Inhalt: Nagase ist ein Johatsu*: Der ehemalige Polizist aus Fukuoka hat sein bisheriges Leben von einem Tag auf den anderen hinter sich gelassen und arbeitet nun auf den Baustellen von Fukushima. Dort leitet er ein Dekontaminierungsteam in der Sperrzone – zwischen Tsunami-Geflüchteten und Gangstern. Als er eine abgetrennte Hand entdeckt, wird Nagase unfreiwillig in Ermittlungen hineingezogen, die seine neue Identität gefährden und seine Überzeugungen ins Wanken bringen.
*Johatsu ist ein Begriff aus Japan für Menschen, die freiwillig und spurlos aus ihrem bisherigen Leben verschwinden und dabei Arbeit und Familie zurücklassen.
Produktion: Black Light Film S.B.R.L. (Rom)
Drehbuch: Koya Kamura, Matthias Jenny
Regie: Koya Kamura
Genre: Drama, Mystery, Krimi
Projektart: Kino, Spielfilm
4. Monastero del Rumore (Arbeitstitel)
Inhalt: Im Nordosten Italiens gerät ein jahrhundertealtes, abgeschottetes Kloster in eine Krise, als die neue brasilianische Äbtissin Aline Pereira Ghammachi die Türen für die Gemeinde öffnet. Unter dem Druck des Generalabts Mauro-Giuseppe Lepori verlässt sie das Kloster, worauf ihr zwölf Nonnen in einer nächtlichen Flucht folgen. Ihrer Existenzgrundlage und Ersparnisse beraubt, bauen sie in einer verfallenen Villa eine neue Gemeinschaft auf. Der Film begleitet sie ein Jahr lang in ihrem juristischen und spirituellen Kampf gegen die patriarchalen Strukturen des Vatikans – für Geschlechtergerechtigkeit und als Beweis dafür, dass sich Glaube durch Liebe neu definieren lässt.
Produktion: Fargo Film S.r.l. (Turin)
Treatment: Constanze Knoche
Regie: Constanze Knoche
Genre: Sozial, biografisch
Projektart: Kino, Dokumentarfilm
Drehtage in Südtirol: 4 von 21
5. Taylor Swift Wien (Arbeitstitel)
Inhalt: Wien, 6. August 2024. Zehntausende Fans fiebern drei Konzerten von Taylor Swift entgegen, unter ihnen Leonie (19) und Lex (24), Gründerin der Wiener Swiftie-Community. Gleichzeitig wächst die Sorge vor einem möglichen Anschlagsplan eines 19-Jährigen. Eingebettet in diese thrillerartige Erzählung taucht der Film in zwei gegensätzliche Jugendwelten ein: jene der Swifties – jung, weiblich, selbstbewusst und inklusiv – und jene toxischer Männlichkeit, in der sich junge Menschen nach starken männlichen Vorbildern sehnen, sich online radikalisieren und Feindbilder entwickeln. Dabei zeigen sich überraschende Parallelen zu anderen toxischen Männerwelten im rechtsextremen Milieu oder in der Incel-Subkultur.
Produktion: Beetz Brothers Film Production GmbH (Berlin)
Treatment: Stefan Kaltenbrunner
Regie: Andreas Pichler, Veronika Kaserer
Genre: True-Crime-Dokumentation
Projektart: TV/Web-Projekt, Dokumentarfilm
Made in Südtirol: ja (Regie)
PRODUKTIONSVORBEREITUNGSFÖRDERUNG
1. Principe Blu (Arbeitstitel)
Inhalt: Sarath, sechzig, aus Sri Lanka, steht seit zwanzig Jahren im Dienst von Irma, einer betagten Gutsbesitzerin im ländlichen Norditalien. Unterdessen hat er sich in Sri Lanka ein Haus gebaut, wo seine Familie auf ihn wartet. Als Irma stirbt, könnte Sarath endlich gehen. Doch er bleibt. Marco, Irmas vierzigjähriger Sohn, verantwortungslos, pleite und überzeugt davon, dass Sarath es auf sein Erbe abgesehen hat, wirft ihn hinaus. Doch Sarath kommt zurück. Als ein Unfall auf den Feldern die beiden in die Welt ausgebeuteter migrantischer Erntearbeiter hineinzieht, ist Sarath der Einzige, der Marco aus der Klemme helfen kann. Allmählich verschwimmen ihre Rollen: Je länger sie aneinander gebunden bleiben, desto schwerer lässt sich sagen, wer hier wem dient.
Produktion: Albolina Film GmbH (Bozen)
Treatment/Drehbuch: Suranga Katugampala, Giulia Moriggi, K.A. Darshana V. Aravinda
Regie: Suranga Katugampala
Genre: Arthouse-Neo-Noir
Projektart: Kino, Spielfilm
Made in Südtirol: ja (Produktionsfirma)
2. Listen! (Arbeitstitel)
Inhalt: Die Doku „Listen!“ zeigt, wie Klang die menschliche Erfahrung prägt – von Mikrofrequenzen, die beruhigen, bis hin zu Akustik, die darauf ausgelegt ist, den Verstand zu brechen. Durch den Film führt Giulia Vismara, Klangkünstlerin, elektroakustische Komponistin und Forscherin. Der Film spannt den Bogen von Laborexperimenten, die die Reaktionen von Psyche und Gehirn auf Klang messen, über das virale Phänomen ASMR bis hin zur dunklen Geschichte des Klangs als Waffe. Überlebende von Krieg und Erdbeben bringen ihre Geschichten in ihr Labor und zeigen, wie eng Klang und Erinnerung miteinander verwoben sind. „Listen!“ vertritt die These, dass die Wirkung von Klang vom Kontext, von der Erinnerung und vom Körper abhängt.
Produktion: Georg Manuel Zeller Einzelfirma (Bozen)
Treatment: Nika Saravanja, Giulia Vismara
Regie: Nika Saravanja
Genre: Kino-Dokumentarfilm
Projektart: Kino, Dokumentarfilm
Made in Südtirol: ja (Produktionsfirma)
3. Revenge of the Unfinished (Arbeitstitel)
Inhalt: Die Doku über das Unvollendete in der künstlerischen Praxis versammelt Werke, die während ihrer Entstehung oder Ausstellung unvollendet bleiben mussten, ebenso wie abgebrochene künstlerische Laufbahnen, und fragt nach dem Wert dessen, was als gescheitert, vergessen oder übersehen gilt. Dabei unterscheidet der Film zwischen Kunstwerken, die aus künstlerischer Entscheidung unvollendet blieben, und solchen, die durch gesellschaftspolitischen Druck dazu gezwungen wurden – und richtet den Fokus auf Letztere. Mit einer essayistischen Erzählweise verbindet der Film Archiv- und eigenes Material mit kurzen Interviews mit Expertinnen und Experten.
Produktion: Helios Sustainable Films S.r.l. (Bozen)
Treatment: Tara Najd Ahmadi
Regie: Tara Najd Ahmadi
Genre: Kunst, Archivfilm
Projektart: Kino, Dokumentarfilm
Made in Südtirol: ja (Produktionsfirma)
KURZFILMFÖRDERUNG
1. Still (MASO) (Arbeitstitel)
Inhalt: In den Dolomiten findet der zwölfjährige Elia seinen älteren Bruder Simone am Rand einer Staumauer – bereit, sich das Leben zu nehmen. Verbunden durch ein gemeinsames Geheimnis, das Simone ihm zu wahren abverlangt, folgt Elia ihm immer tiefer in die Berge, fest entschlossen, ihn nicht zu verlieren. Während eine stille Dunkelheit Simone verzehrt wie der Borkenkäfer die umliegenden Wälder, begeben sich die Brüder auf eine Reise durch die Wildnis, auf der Überleben, Vertrauen und Liebe auf die Probe gestellt werden.
Produktion: Exformat Movie S.r.l. (Ala)
Drehbuch: Gabriele Fusaro
Regie: Gabriele Fusaro
Genre: Drama, Coming-of-Age
Projektart: Kino, Kurzfilm
Made in Südtirol: ja (Autor, Regie)
2. Confettur (Arbeitstitel)
Inhalt: Nach dem Tod ihrer betagten Mutter kehrt Daria in das Haus ihrer Kindheit zurück, um es auszuräumen. Sie bringt es nicht übers Herz, sich von einem Glas Marmelade zu trennen, das ihre Mutter für sie eingekocht hat und das inzwischen von einem seltsamen, vielfarbigen Schimmel überwuchert ist – und wird zunehmend von Trauer und Nostalgie vereinnahmt. Während der Schimmel sie in eine verstörende Rückkehr in die Kindheit zieht, beginnt die Beziehung zu ihrer Tochter zu zerfallen. Beide Frauen müssen sich der Frage stellen, was sie loslassen müssen, um weitergehen zu können.
Produktion: Abisso Studio S.r.l. Unipersonale (Mori)
Drehbuch: Camilla Carè
Regie: Camilla Carè
Genre: Drama
Projektart: Kino, Kurzfilm
Drehtage in Südtirol: 3 von 3
Made in Südtirol: ja (Produktionsfirma)
3. Winter Journey (MASO) (Arbeitstitel)
Inhalt: In diesem Roadmovie bittet Jacques, ein an Leukämie erkrankter Mann in den Fünfzigern, die Taxifahrerin Carole, eine Frau in den Sechzigern, ihn in den Skiort zu fahren, in dem er Weihnachten mit seiner Familie verbringen wollte. Er ist auf der Flucht vor einer riskanten Knochenmarktransplantation. Unterwegs lädt er seine Ängste und Wut ab, Carole hört schweigend zu. Als Jacques im Skiort nur auf Gleichgültigkeit stößt, führt Carole ihn zu den verschneiten Ruinen einer Kapelle, wo Schneeglöckchen durch den Schnee brechen. Sie erzählt ihm die Legende von „Evas Tränen“, Blumen, die aus Kummer geboren wurden und das Winterende ankündigen. Etwas in Jacques kommt zur Ruhe; er willigt ein, ins Krankenhaus zurückzukehren.
Produktion: Woooz Pictures SAS (Montpellier)
Drehbuch: Antoine Stehlé
Regie: Antoine Stehlé
Genre: Drama
Projektart: Kino, Kurzfilm
Drehtage in Südtirol: 3 von 5




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