Von: luk
Bozen – Der Landesausschuss des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) hat sich mit Landesrat Peter Brunner zu einem Austausch über zentrale Zukunftsthemen für Südtirol getroffen. Im Mittelpunkt standen die anstehenden gesetzlichen Anpassungen im Bereich der Raumordnung, die Anstrengungen zur Schaffung von leistbarem Wohnraum, die Arbeiten an den Gemeindeentwicklungsprogrammen sowie die energetische Transformation des Landes.
Landesrat Peter Brunner informierte über den aktuellen Stand der Gemeindeentwicklungsprogramme. Diese stellen einen wesentlichen Leitfaden für die Entwicklung der Südtiroler Gemeinden in den kommenden Jahren dar und sind von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche und räumliche Entwicklung des Landes. Dabei unterstrich HGV-Präsident Klaus Berger die Wichtigkeit des Miteinbezugs der Wirtschaft in den Beteiligungsprozess vor Ort, um den Unternehmen, welche für den Erhalt der Lebensqualität und der Arbeitsplätze sorgen, in den kommenden Jahren die notwendigen Rahmenbedingungen zum Erhalt der Wirtschaftlichkeit gewähren zu können.
Sehr positiv bewertet wurde seitens des HGV der Einsatz des Landes zur Schaffung von leistbarem Wohnraum. Man betonte in diesem Zusammenhang, dass auch Erleichterungen bei der Errichtung von Mitarbeiterunterkünften für Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes leisten könnten. Dadurch könnten mehr Wohnungen der einheimischen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Der HGV setzt auch in diesem Bereich auf eine weiterhin enge und konstruktive Zusammenarbeit mit Landesrat Peter Brunner.
Ein weiteres zentrales Thema des Treffens war die energetische Transformation. „Der HGV unterstützt die diesbezügliche Ausrichtung des Landes. Investitionen in Photovoltaikanlagen, energetische Sanierungen, E-Mobilität und weitere Maßnahmen sind wichtige Bausteine, um den Wirtschaftsstandort Südtirol langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen“, so HGV-Präsident Klaus Berger. Gleichzeitig werde dadurch die Widerstandsfähigkeit gegenüber internationalen Krisen und geopolitischen Entwicklungen − wie den aktuellen Spannungen im Nahen Osten − gestärkt.
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, dass die großen Zukunftsfragen Südtirols nur im engen Dialog zwischen Politik und Wirtschaft erfolgreich gestaltet werden können, heißt es abschließend in einer Presseaussendung des HGV.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen