Nordsee-Sorte Brent seit Wochenbeginn etwa sieben Prozent teurer

Ölpreise legten nach Angriffen im Nahen Osten weiter zu

Mittwoch, 02. September 2026 | 08:19 Uhr

Von: importer

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach erneuten gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 95,47 US-Dollar (82,37 Euro) gehandelt und damit fast ein Prozent höher als am Vortag. Zeitweise wurde im frühen Handel bei knapp über 97 Dollar der höchste Stand seit mehr als einem Monat erreicht.

Seit Beginn der Woche gehen die Ölpreise deutlich nach oben, nachdem der Iran-Krieg wieder eskaliert war. In dieser Zeit hat sich Rohöl der Sorte Brent um etwa sieben Prozent verteuert. Zuletzt haben sich die USA und der Iran im Kampf um die Kontrolle über die Straße von Hormuz erneut gegenseitig angegriffen.

Zankapfel Straße von Hormuz

Iranische Staatsmedien berichteten über Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Der Iran hat daraufhin in Reaktion auf die US-Angriffe umgehend zum Vergeltungsschlag ausgeholt. Zentraler Streitpunkt zwischen Washington und Teheran ist die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormuz. Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen die Transporte aus den Fördergebieten am Persischen Golf noch immer weitestgehend.

“Die rasante Eskalation der letzten 36 Stunden treibt die Ölpreise in die Höhe, da das Risiko weiterer Störungen in der Meerenge oder Angriffe auf die breitere Ölinfrastruktur als Risikoprämie eingepreist wird”, sagte Rohstoffexperte Saul Kavonic vom australischen Finanzdienstleister MST Marquee.

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