Konkrete Vorschläge für mögliche Standorte

Ritten plant Flächen für das zukünftige Handwerk

Freitag, 02. Oktober 2026 | 11:11 Uhr

Von: Sophia Molitor

Ritten – Die Gemeinde Ritten arbeitet derzeit an ihrem Gemeindeentwicklungsprogramm (GEP). Darin geht es auch darum, welche Flächen künftig wie genutzt und entwickelt werden können. Für das Handwerk ist damit eine zentrale Frage verbunden: Wo finden Betriebe den nötigen Raum für Investitionen und ihre langfristige Entwicklung?

Die lvh-Ortsgruppe Ritten bringt sich deshalb frühzeitig in den Planungsprozess ein. Im Fokus stehen mögliche Standorte und die Entwicklung der Gewerbeflächen. Die Ortsgruppe hat konkrete Vorschläge zu möglichen Standorten und zur Weiterentwicklung von Gewerbegebieten eingebracht. Dabei ging es auch darum, welche Flächen im GEP sowie bei der Flächenwidmung berücksichtigt werden sollten.

„Wenn ein Betrieb investieren oder sich erweitern will, darf die Flächenfrage nicht erst dann zum Thema werden. Wir müssen heute mitdenken, wo sich das Handwerk morgen entwickeln kann. Deshalb bringen wir unsere konkreten Vorschläge frühzeitig ein“, betont lvh-Ortsobmann Matthias Prast.

Frühzeitig an einem Tisch

Nach mehreren Gesprächen zwischen Ortsobmann Matthias Prast und Gemeindereferent Kurt Prast wurde der Austausch auf breiterer Ebene fortgesetzt. Beim jüngsten Treffen waren neben Bürgermeisterin Julia Fulterer und Gemeindereferent Kurt Prast auch GEP-Planer und Architekt Peter Paul Amplatz, lvh-Vizepräsidentin Angelika Wiedmer Perkmann sowie Vertreterinnen und Vertreter des lvh eingebunden.

Damit konnten die Anforderungen der Handwerksbetriebe in die laufende Planung einfließen und mit Gemeinde und Planer diskutiert werden. Ziel ist es, die Interessen des Handwerks sowohl im Gemeindeentwicklungsprogramm als auch mit Blick auf die Flächenwidmung von Beginn an zu berücksichtigen. Die bisherige Zusammenarbeit mit der Gemeinde erlebt die lvh-Ortsgruppe als offen und konstruktiv. Die Anliegen des Handwerks finden Gehör und können gemeinsam mit den Verantwortlichen weiter vertieft werden.

Damit Betriebe auch künftig am Ritten investieren und sich weiterentwickeln können, müssen die räumlichen Voraussetzungen rechtzeitig geschaffen werden. Wo das Handwerk morgen wachsen kann, wird heute mitgeplant.

Bezirk: Salten/Schlern

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