Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Die Vorbereitungen zum Haushalt 2027 sind auf Landesregierungsebene angelaufen und ersten Informationen zufolge wird es auch für das kommende Jahr einen sehr gut dotierten Landeshaushalt geben. Dass dem so ist, ist insbesondere der guten wirtschaftlichen Entwicklung, der Stärke unserer Betriebe und Unternehmen und dem Fleiß der Südtirolerinnen und Südtiroler im Lande geschuldet. „Nur weil vieles gelingt und gut läuft, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass unsere Betriebe und Unternehmen dennoch laufend mit sehr viel Druck umgehen müssen“, betonen Wirtschaftsring-Präsident Lukas Brunner und die Präsidentin der Rete Economia, Stefania Gander. Als Stichworte nennen sie: steigende Energiekosten, Fachkräftemangel, digitaler Wandel, ungünstige geopolitische Entwicklungen von den USA bis China, von der Ukraine bis in den Nahen Osten.
Anhaltend hohe Lebenshaltungskosten, steigende Energiekosten und zunehmende Inflation veranlassen nun auch die Landesregierung und den Landeshauptmann im neuen Haushalt Steuerentlastungen für mittlere Einkommen vorzusehen. Es gilt, die Kaufkraft insgesamt und Familien im Besonderen zu stärken. Die Wirtschaftsverbände im Wirtschaftsring und Rete Economia begrüßen diese Vorhaben der Landesregierung. „Ebenso begrüßen wir die Ankündigung des Landeshauptmannes, eine weitere Senkung des reduzierten IRAP-Satzes ab 2027 für die Betriebe und Unternehmen überprüfen zu wollen“, so Präsident Brunner und Präsidentin Gander.
Gleichzeitig sei es wichtig, Unternehmen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. „Gerade unsere Klein- und Mittelbetriebe sind in ihren Bemühungen, bei der Digitalisierung Schritt zu halten, den Fachkräftemangel zu überbrücken, neue Märkte zu erobern, eine nachhaltige Betriebsentwicklung vorzubringen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken, auf diese Unterstützung angewiesen”, mahnen Wirtschaftsringpräsident, Lukas Brunner, und die Präsidentin der Rete Economia, Stefania Gander, die Landesregierung.




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