Von: importer
Im Attersee ist am Freitag ein 57-jähriger Taucher nach einem Notaufstieg gestorben. Der Mann wollte laut Polizei bis in eine Tiefe von 100 Metern absteigen. In 80 Metern Tiefe bekam er aber Probleme und unternahm einen Notaufstieg. An der Oberfläche musste er reanimiert werden, was jedoch ohne Erfolg blieb. Parallel hatte die Rettung noch eine weitere Taucherin zu versorgen, die nach dem Aufstieg über Atemnot geklagt hatte und ins Krankenhaus Vöcklabruck eingeliefert wurde.
Ursprünglich sei man wegen der Frau gerufen worden, berichtete Dominik Kaiser, stellvertretender Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes, der APA. Es habe zunächst geheißen, sie sei an Land und leide an Atemnot. Als die Rettungskräfte eintrafen, stellte sich aber heraus, dass die Frau nach wie vor im Wasser war. Sie wurde von der Wasserrettung ans Ufer geholt, anschließend von den Rettungskräften versorgt und zur Abklärung ins Spital gebracht.
Reanimation von 57-Jährigem erfolglos
Während dieses Einsatzes wurden die Rettungskräfte – es waren drei Rettungswagen, ein Hubschrauber und ein Gemeindearzt vor Ort – informiert, dass es einen weiteren Notfall gebe. Dieser war allerdings wesentlich dramatischer: Ein 57-jähriger Taucher musste reanimiert werden, was laut Kaiser aber ohne Erfolg blieb. Wie die Polizei informierte, hatte der Mann einen Notaufstieg unternommen, nachdem er in 80 Metern Tiefe Probleme bekommen hatte.
Weil im See noch eine Boje zu sehen war, entstand kurzzeitig der Verdacht, dass sich ein dritter Taucher in Not befinden könnte. Das stellte sich aber als falscher Alarm heraus, es hatte lediglich ein Wassersportler seinen Aufstiegspunkt markiert, so Kaiser. Dieser tauchte wohlbehalten auf.
Immer wieder schwere Unfälle
Der Attersee verfügt über beliebte, aber u.a. aufgrund der Tiefe anspruchsvolle Tauchreviere. Immer wieder kommt es dort zu schweren Unfällen.




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