Von: luk
Meran – Die Hitzewelle sorgte in Meran zuletzt für zwar nachvollziehbare aber ungewöhnliche Szenen: Immer häufiger waren Menschen in Badebekleidung, Bikini oder mit freiem Oberkörper im Stadtzentrum unterwegs.
Am vergangenen Wochenende wurden unter anderem Touristen beobachtet, die in Bikini und Badehose durch die Innenstadt spazierten. Andere kühlten sich an den Passer-Terrassen oder in der Gilf beim Wasserfall im Fluss ab. Die Bilder sorgen in den sozialen Medien für Diskussionen.
Ahndung möglich
Auch die Gemeinde weist laut Alto Adige online darauf hin, dass das Tragen von Badebekleidung oder das Herumlaufen mit freiem Oberkörper in der Altstadt und auf den Straßen Merans laut Stadtpolizeiverordnung nicht erlaubt ist. Ausgenommen sind ausschließlich ausgewiesene Badebereiche wie die Thermen oder das Lido. Verstöße können von der Stadtpolizei geahndet werden.
Andere italienische Städte sind strikter
In anderen italienischen Städten fallen die Sanktionen teils noch strenger aus. In Venedig etwa drohen Personen, die in Badebekleidung oder oberkörperfrei unterwegs sind oder Speisen auf den Stufen von Denkmälern verzehren, Geldstrafen von bis zu 500 Euro sowie ein städtisches Aufenthaltsverbot.
In Sorrent hat der Bürgermeister unangemessene Kleidung außerhalb von Stränden und Schwimmbädern untersagt: Verstöße werden mit Bußgeldern zwischen 25 und 500 Euro geahndet. In Tropea, San Felice Circeo und Sirolo ist es in bestimmten Fällen sogar verboten, sich abseits des Strandes barfuß fortzubewegen.
Baden in der Passer untersagt
Auch das Baden in der Passer ist untersagt. Zwar gilt das Wasser als biologisch sehr sauber, aus Sicherheitsgründen sind Schwimmen und Sprünge in den Fluss im Bereich der Passer-Terrassen jedoch verboten. Erlaubt ist dort lediglich, auf eigene Gefahr ans Ufer zu gehen oder die Füße im Wasser zu kühlen.




Aktuell sind 48 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen