Von: importer
Elf Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya hat sich die Zahl der Todesopfer auf fast 1.400 erhöht. Mit 1.341 Toten wurde der Großteil auf nepalesischer Seite registriert. In Tibet stieg die Zahl am Sonntagabend (Ortszeit) von 31 auf 43. Nach wie vor werden über 5.000 weitere Personen vermisst. Die Bergungsarbeiten sind weiterhin in vollem Gange. Zuletzt hatten die Rettungskräfte in Nepal am Samstag zwei Überlebende geborgen.
Doch mit jedem weiteren Tag sinkt die Chance, noch Menschen lebend unter den Trümmern zu finden. Bei der Sturzflut wurden insgesamt elf in Betrieb oder im Bau befindliche Wasserkraftwerke sowie eine Solaranlage von den Wasser- und Geröllmassen erfasst. Hunderte von Beschäftigten gehören zu den Vermissten.
Viele von ihnen werden noch in den Stollen und Schächten der Anlagen vermutet. Spezialistenteams aus Indien, China und Südkorea beteiligten sich in Zusammenarbeit mit der nepalesischen Armee weiter an den Such- und Rettungsarbeiten, wie das Außenministerium in Kathmandu mitteilte.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen