Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Auf Vorschlag von Landesrats Christian Bianchi hat die Landesregierung am 4. September einen neuen Überwachungsdienst für einige der meistfrequentierten öffentlichen Bereiche der Bozner Altstadt genehmigt. Diese Maßnahme ist das Ergebnis einer gemeinsamen Abstimmung und mehrerer Treffen zwischen dem Land und der Stadtgemeinde Bozen mit dem Ziel den Schutz, die Pflege und die Nutzbarkeit der betroffenen Bereiche in der Stadt zu verbessern.
Geplant ist der Dienst unter anderem den Kapuzinerpark, die Bereiche rund um das Schulgebäude “Hannah Arendt”, die vom Wirtschaftdienstleister IDM genutzte Landesliegenschaft, den Berloffa-Park, den Waltherplatz, den Platz hinter dem Dom sowie die Umgebung des Stadttheaters.
Der Dienst ist ausschließlich auf Prävention und Sicherheit ausgelegt und wird durch eine dynamische und koordinierte Präsenz von vereidigten Wachpersonen im gesamten festgelegten Gebiet abgewickelt. Vorerst soll es den Dienst für zwei Jahre geben, und zwar vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2028.
Es gehe darum, eine konstante und koordinierte Präsenz zu gewährleisten, die das öffentliche, historische und kulturelle Erbe der Stadt bewahre und gleichzeitig das Sicherheitsempfinden sowie die Qualität der öffentlichen Räume stärke, heißt es aus dem Ressort von Landesrat Bianchi.
Landesrat Bianchi dankt dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung von Bozen für die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten. “Die gemeinsam geleistete Arbeit bestätigt, dass die Kooperation zwischen den Institutionen konkrete Maßnahmen zugunsten des öffentlichen Eigentums, der städtischen Lebensqualität und der täglich von den Bürgerinnen und Bürgern genutzten öffentlichen Räume ermöglicht”, unterstreicht Bianchi.
Das Land wird das Vergabeverfahren für den Dienst abwickeln. Die Kosten des Dienstes werden zu zwei Dritteln vom Land und zu einem Drittel von der Stadtgemeinde Bozen getragen.
Der Beschluss ist laut Bianchi Teil eines umfassenderen Prozesses zur Aufwertung und Neugestaltung der Bozner Altstadt und unterstreicht den Willen der beteiligten Institutionen, koordiniert vorzugehen, um eine sorgfältige und nachhaltige Bewirtschaftung der öffentlichen Räume der Stadt zu gewährleisten.




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