Carabinieri stellen 50.000 Euro sicher

Wipptaler Ehepaar kann nach Betrug aufatmen

Montag, 29. Juni 2026 | 11:28 Uhr

Von: mk

Sterzing – Die Carabinieri von Sterzing haben zwei Personen wegen gemeinschaftlich begangenen erschwerten Betrugs bei der Staatsanwaltschaft in Bozen angezeigt. 50.000 Euro konnten im Rahmen der Ermittlungen sichergestellt werden.

Der ursprüngliche Vorfall hatte sich Mitte Juni ereignet. Ein Ehepaar im Wipptal erhielt eine Nachricht per SMS über eine vermeintlich verdächtige Bankbewegung. Anschließend wurden die beiden telefonisch von einem falschen Carabiniere kontaktiert.

Die Masche ist unter Ermittlerkreisen bekannt. Die Carabinieri warnen immer wieder auch die Bevölkerung vor solchen Betrugsversuchen.

Der vermeintliche Vertreter der Ordnungshüter wirkte am Telefon derart überzeugend, dass er das Ehepaar dazu brachte, 50.000 Euro auf ein fremdes Bankkonto mittels Sofortüberweisung zu verschieben und das eigene Konto zu schließen.

Nachdem das Ehepaar bemerkt hatte, dass es einem Betrüger aufgesessen war, wurden sofort die echten Carabinieri eingeschaltet. Da die Anzeige sehr rasch erstattet wurde, war es den Ermittlern möglich, bei der Bank den Betrug zu melden.

Obwohl die Überweisung als Echtzeitüberweisung ausgeführt worden war, verhinderten die Carabinieri durch ihr rasches Einschreiten, dass die Tatverdächtigen über das Geld verfügen konnten. Der gesamte Betrag wurde gesichert und kann nach Abschluss des gerichtlichen Verfahrens an die Geschädigten zurückerstattet werden.

Im Zuge der Ermittlungen konnten zudem zwei mutmaßliche Betrüger identifiziert werden. Sie wurden wegen des Verdachts des gemeinschaftlich begangenen schweren Betrugs auf freiem Fuß angezeigt.

Bezirk: Wipptal

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