Von: luk
Sirmione – Ein dramatischer Rettungseinsatz beschäftigt seit Samstagnachmittag die Einsatzkräfte am Gardasee: Der 29-jährige Alexandru Olaisiu Sorin sprang auf der Höhe des “Jamaika-Strands” von Sirmione ins Wasser, um ein siebenjähriges Kind zu retten und verschwand anschließend selbst in den Fluten.
Kind gerettet
Nach bisherigen Erkenntnissen führte der aus Rumänien stammende Mann ein Boot mit einer Gruppe britischer Touristen, als er bemerkte, dass ein siebenjähriger Junge aus der Gruppe beim Baden in Schwierigkeiten geraten war.
Ohne zu zögern sprang er ins Wasser und brachte das Kind zurück zum Boot. Der Junge blieb unverletzt und befindet sich in Sicherheit.
Nach der Rettung verschwunden
Unmittelbar nachdem er das Kind zum Boot gezogen hatte, verließen dem 29-Jährigen offenbar seine Kräfte. Vor den Augen der schockierten Touristen sank ins Wasser und tauchte nicht wieder auf. An der Unglücksstelle ist der Gardasee bis zu 52 Meter tief.
Großangelegte Suchaktion
Gegen 16.00 Uhr alarmierten die Touristen die Rettungskräfte. Die Küstenwache brachte die Gruppe zurück in den Hafen von Sirmione. Anschließend begann eine umfangreiche Suchaktion mit Feuerwehr, Carabinieri und Küstenwache.
Im Einsatz waren auch die Taucher der Feuerwehr, der Feuerwehrhubschrauber aus Venedig, Boote der Einheiten aus Bardolino und Salò sowie ein Unterwasserroboter.
Suche am Sonntag fortgesetzt
Die Suche nach Alexandru Olaisiu Sorin wurde auch am Sonntag fortgesetzt. Die Einsatzkräfte versuchen auch, über die Ortung seiner Smartwatch Hinweise auf seinen Aufenthaltsort zu erhalten.
Am Sonntagnachmittag wurden erneut Taucher in dem Bereich eingesetzt, in dem der 29-Jährige zuletzt gesehen wurde.
Die Behörden setzen die Suchmaßnahmen fort.




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