Dann kommen die Niederschläge zurück

Italien: Nach Schneefall am Apennin kurze Wetterberuhigung

Dienstag, 03. November 2026 | 16:55 Uhr

Von: Lukas Unterkofler

Nach einer kurzen Wetterberuhigung nimmt das Tiefdruckgeschehen in Italien wieder Fahrt auf. Bereits ab Donnerstag, 5. November, bringt eine neue Störung verbreitet Regen, am Freitag und Samstag sind in weiten Teilen des Landes teils kräftige Niederschläge und Gewitter zu erwarten. Auch der Norden Italiens bekommt damit wieder mehr Regen ab.

Am Mittwoch, 4. November, bleibt es zunächst überwiegend bewölkt. In den westlichen Alpen sind leichte Niederschläge möglich, oberhalb von 1.300 bis 1.400 Metern fällt Schnee. Auch in anderen Landesteilen kann es vereinzelt regnen. In den Tälern ist am Morgen mit Nebel und Hochnebel zu rechnen.

Ab Donnerstag zunehmend unbeständig

Am Donnerstag breiten sich die Wolken weiter aus. Vor allem auf Sardinien und Sizilien sind teils ergiebige Regenfälle und lokale Gewitter möglich. Auch im Aostatal, im Piemont und im westlichen Ligurien wird es regnerisch. In weiten Teilen Mittel- und Nordostitaliens bleibt das Wetter zunächst noch vergleichsweise ruhig.

Am Freitag verlagert sich die Schlechtwetterzone weiter. Entlang der tyrrhenischen Küste, in der Toskana, der Emilia-Romagna und der Lombardei werden Gewitter und Regen erwartet. Am Samstag erreicht die Störung voraussichtlich ihren Höhepunkt: Dann muss nahezu ganz Italien mit teils kräftigen Niederschlägen rechnen. Erst gegen Abend soll sich die Wetterlage allmählich entspannen.

Auch am Sonntag bleibt es vielerorts wolkig und wechselhaft. Besonders in der Toskana und auf Sizilien sind weiterhin ergiebige Regenfälle möglich, in den übrigen Regionen einzelne Schauer.

Temperaturen mit großen Unterschieden

Bei den Temperaturen zeigt sich ein wechselhaftes Bild. In den kommenden Morgenstunden werden in Aosta Tiefstwerte um null Grad erwartet, in Bozen, Trient und Sondrio liegen die Temperaturen bei etwa einem Grad. In Mailand, Turin und Bologna werden rund acht Grad erreicht, in Rom elf und in Neapel 13 Grad.

Am Nachmittag sind im Süden deutlich mildere Werte möglich. In Palermo und Olbia werden bis zu 24 Grad erwartet, in Cagliari 23 Grad. Bozen und die übrigen Landesteile müssen sich dagegen auf deutlich kühlere Temperaturen einstellen. Dazu wehen am Mittwoch vor allem an der Adria und am Ionischen Meer mäßige bis kräftige Nordwinde. Die Meere werden zunehmend bewegt sein, berichtet Meteo Giornale.it.

Zuletzt hatte es am Apennin in den Abruzzen und auch in der Toskana in höheren Lagen bereits geschneit, wie hier in Pescasseroli bei L’Aquila.

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