Touristiker erfreut

Nun Steuern auf Airbnb-Wohnungen

Dienstag, 27. Dezember 2022 | 11:03 Uhr

Rom – Wer eine Wohnung oder ein Zimmer über die Buchungsplattform Airbnb vermietet, muss nun Steuern auf die Mieteinnahmen zahlen. Das hat nun der Europäische Gerichtshof mit einem Urteil festgestellt.

Die Reaktionen des nationalen Gastwirteverbandes Federalberghi sehen das Urteil positiv und sprechen von einem wichtigen Schritt. Den Touristikern zufolge schaden Steuerhinterziehung und unlauterer Wettbewerb nämlich den traditionellen Unternehmen sowie jenen Vermietern, die auf korrekte Weise arbeiten.

Der Mieterschutz in Südtirol ist hingegen davon überzeugt, dass es durch die Versteuerung von Airbnb-Wohnngen nicht automatisch mehr Mietwohnungen auf den Markt kommen, die langfristig vermietet werden.

 

 

Von: luk

Kommentare

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38 Kommentare auf "Nun Steuern auf Airbnb-Wohnungen"


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Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 4 Tage

das hätte sich schon von Anfang an gehört aber die Schlauheit kennt keine Grenzen,da ist der Staat selbst Schuld sowas bis jetzt geduldet zu haben.

PuggaNagga
1 Monat 4 Tage

Warum? Ich vermiete an wen ich will.
Wenn keine Steuern fällig sind ist das rein ein Versäumnis des Steuerrechts.

Tommmi
Tommmi
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Da sind in Südtirol die Gemeinden und die Tourismusorganisationen die dies zugelassen haben schuld. In den Gemeinden hätte die Ortspolizei zusammen mit Tourismus verein sofort aufscheinen wer Vermieterlizenz hat und wer nicht.
Aber wenn unsere Kinder eine Erstwohnung beziehen dann wird fleißig kontrolliert auch um 10 uhr abends und um 5 uhr morgends

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

@PuggaNagga
Eben, und deswegen gibt es dieses Gesetz, zur GERECHTIGKEIT. Oder halt um einige Schritte in Richtung Gerechtigkeit zu machen. Denn auch hier wird es wieder die Schlaumeieren geben.
Zum Beispiel: Unterkunft über Airbnb aussuchen und dann den Gastgeber direkt kontaktieren und direkt zahlen, keine Provision, keine Steuern, passt.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 4 Tage

@neidhammel Genauso hat aber keiner etwas unrechtes (im Sinne von Recht und Gesetz) getan, der bisher steuerfrei vermietet hat.
Pugganagga hat schon recht (das Wort taucht hier des öfteren auf), warum soll man das, was erlaubt ist, nicht auch machen? Hier war tatsächlich der Staat säumig, das ist ja jetzt nachgebessert worden und es wird sehr wahrscheinlich noch einiges kommen. Das Ganze war bisher einfach seitens des Staats sehr schlecht geregelt.
In Zukunft müssen die Privatvermieter eben auch Steuern bezahlen und Vorschriften einhalten.

Gredner
Gredner
Kinig
1 Monat 3 Tage

@Mikeman der Staat hatte das nie geduldet. Aber weil AirBnb nicht kollaborierte und die Namen der Vermieter nicht preisgab, was es dem Staat nicht möglich herauszufinden, wer die illegalen Vermieter sind. und die Gemeinden, die am ehesten die schwarzen Schafe im eigenen Dorf kennen, weigerten sich zu kontrollieren, weil Freunde, und Verwandte, ja selbst Parlamentarier über AirBnb schwarz vermieteten.

OrB
OrB
Kinig
1 Monat 4 Tage

Wäre nicht auch mehr als überfällig den Steuersatz für Urlaub auf dem Bauernhof den normalen Tourismusbetrieben anzupassen!

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 4 Tage

…natürlich, denn welche Wellnesstempel offiziell UaB sind, ist ja haarsträubend…

Summer
Summer
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Genau richtig. Schaut euch mal die Preise dieser UaB an, dann wisst ihr, wieviel Geld die armen Bauern scheffeln. Und wir ArbeitnehmerInnen dürfen dann auch noch deren Beiträge finanzieren.

gerry456
gerry456
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

war schon lange überfällig!!! Airbnb Vermietung ist ein Business, also sollen auch Steuern gezahlt werden.
Denke schon, dass es jetzt einige Mietwohnungen mehr werden, da es unattraktiver wird die Wohnungen touristisch zu vermieten!

Faktenchecker
1 Monat 4 Tage

Schmarrn. Kannst alle Kosten der Wohnung und Vermietung nun absetzen.

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
1 Monat 4 Tage

@Faktenchecker.. der große und falsche Mythos des “Von der Steuer Absetzens”🙈🙈. Man kann die entstandenen Aufwendungen und Kosten steuerlich geltend ! machen, bekommt sie aber nicht 1:1 “abgesetzt”. Vielmehr bekommt man maximal den Anteil, welcher der Höhe des persönlichen Steuersatzes entspricht, erstattet….

Scarface
Scarface
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

@Faktenchecker ach ja? Erklär uns doch mal, wo im Gesetz das steht

Scarface
Scarface
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

@Rudolfo man bekommt einen pauschalen Abzug von 15%. Sonst nix

tom
tom
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

@Faktenchecker glaubt ich nicht. eher wird’s so ablaufen: Airbnb streckt die Steuern vor und stellt die dem Vermieter

Hausdetektiv
Hausdetektiv
Superredner
1 Monat 4 Tage

wohne selbst seit mehreren jahren zur miete in einer airbnb und bin voll begeistert.

Faktenchecker
1 Monat 4 Tage

Klar, und Du bist auch der Kaiser von China?

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

@Hausdetektiv
Respekt, so viel Geld nur für Miete möchte ich auch haben.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 4 Tage

…ja haben die bisher keine Steuern bezahlt?…ist unglaublich…treffen tuts wohl immer nur Rentner und Gehaltsempfänger…

merlinita
merlinita
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage
Um mehr Mietwohnungen auf den Markt zu bekommen müssten sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern, denn es kann nicht sein dass man als Vermieter ewig noch die Spesen für Heizung und co. zahlt für Vermieter die nicht zahlen und ewig mitn Anwalt braucht um einen raus zu bekommen der nicht zahlt, lauter Geld das man meistens nie wieder sieht plus Spesen, dann ist man mit einer Wohnung die man sich zur Altersvorsorge abgespart hat schnell im Minus statt was reinzubekommen, ganz abgesehen von den Renovierungskosten die man hat wenn man jmd mal rausbekommt. Ich persönlich vermiete nicht mehr aus genau diesem… Weiterlesen »
Hausdetektiv
Hausdetektiv
Superredner
1 Monat 4 Tage

dann vermiete über booking.com und du hast diesen ärger nicht.

merlinita
merlinita
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

löst nicht das problem der normalen mietwohnungen

Faktenchecker
1 Monat 4 Tage

Das bringt keine einzige Mietwohnung zurück.

So ist das
1 Monat 4 Tage

Das kann man laut sagen.

tucano2
tucano2
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Was ist das für eine Nachricht? Es war immer schon so, der Eine meldet diese Einnahmen bei der Steuererklärung, der Andere nicht. Diejenigen, die diese Einkommen nicht melden, sind die gleichen Steuerhinterzieher wie all jene, die das “schwarze” Geld nicht melden. Die Meldepflicht war immer schon da, es ist keine Neuigkeit!

buggler2
buggler2
Superredner
1 Monat 4 Tage

Ich werd mein Einkommen nach Brüssel bringen dort im Büro eines EU Heini in einen Großen Sack stecken, dort ist dann alles Steuerfrei

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 4 Tage

Endlich. Dass das Ganze steuerfrei ging, war schon ziemliche Wettbewerbsverzerrung.

PPP
PPP
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Kann man nur drüber lachen über diesen Kommentar. Kaum ein Hotelier hat die EINNAHMEN über Airbnb versteuert

Rosenrot
Rosenrot
Superredner
1 Monat 4 Tage

Was der Mieterschutz denkt, interessiert die Gastronomen wenig, es geht lediglich darum, dass gleiche Tätigkeit gleich besteuert wird. Wäre auch bei UAB einzuführen, wenn wir von Gerechtigkeit sprechen. 

ghostbiker
ghostbiker
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

wos isch mit dei gonzn Urlaub auf dem Bauernhof Wellness Oasen? isch deß gerecht wos sem abgeht?

leolee
leolee
Tratscher
1 Monat 3 Tage

was geht da ab???
bitte um mehr info.

leolee
leolee
Tratscher
1 Monat 3 Tage

lieber anständig an Airbnb vermietet mit Steuern
als einen dauerhaften Mietnomade mit ohne Steuern

montechristo
montechristo
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

Diese Mieteinnahmen auch wenn kuzfristig wären bis heute auch zu versteuern gewesen. Das isr alo nichts neues und entlastet auch nicht den Wohnungsmarkt.

PPP
PPP
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

dann werden endlich auch die gewerblichen Vermieter Steuern zahlen müssen

tucano2
tucano2
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Aha, jetzt habe ich den Sinn dieser Nachricht verstanden: Airbnb muß jetzt dem italienischen Staat seine Gewinne melden, was bis jetzt nicht passiert ist. Nun ist es auch für die Besitzer schwieriger ihre Einkommen nicht zu versteuern, denn Airbnb muß nun auch bei der Agentur der Einnahmen alles melden. Man muß oft die Sache zweimal durchkauen….😏😏

marher
marher
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Schlaumeier gibt es immer und überall. Aber was solls wenn sich das Land und die Gemeinden keine Zeit nimmt um Kontrollen durchzuführen.

Gredner
Gredner
Kinig
1 Monat 3 Tage

Genau: man war immer schon verpflichtet eine Vermieterlizenz zu besitzen, die Gäste zu melden und Steuern zu zahlen. Aber weil AirBNB die Namen und Adressen der Vermieter nicht preisgab und die Gemeinden nicht kontrollieren wollten, konnten die meisten dieser Gauner bisher unentdeckt bleiben.

nok
nok
Superredner
1 Monat 3 Tage

Ja wenn nur jeder seine Steuern zahlen würde.
Im Gegenteil es wird noch groß gespendet und von den eventuellen Steuern abgezogen…

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