Von: importer
Im Jemen gehen die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Houthi-Miliz weiter. Bei einem Angriff auf Stellungen der Houthi sollen nach Angaben eines jemenitischen Regierungsvertreter mehrere Kämpfer der Miliz getötet oder verletzt worden sein. Eine konkrete Zahl nannte der Vertreter nicht. Die Houthi-Miliz äußerte sich zunächst nicht.
An der Westküste des Landes auf der arabischen Halbinsel begannen Regierungstruppen demnach mit einer größeren Offensive gegen die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz. Dabei seien schwere Artillerie und Drohnen eingesetzt worden. Vorausgegangen sei ein Houthi-Angriff mit Drohnen und ballistischen Raketen auf Gebiete in der Provinz Hodeidah und der weiter südlich gelegenen Hafenstadt Mokha.
Bei einem Raketenangriff der Houthi-Rebellen auf Hafenstadt Mokha am Roten Meer wurden nach Angaben der international anerkannten Regierung vier Zivilisten getötet. Die Miliz habe sechs ballistische Raketen abgefeuert, heißt es. Die Houthis erklären dagegen, sie hätten militärische Ziele der von Saudi-Arabien unterstützten Truppen beschossen.
Schwerste Eskalation seit 2022
Zudem hätten Regierungstruppen mit Artillerie die Nachschubwege der Huthi beschossen, über die Verstärkung zu den Frontabschnitten in der Provinz Tais gebracht werden sollte.
Der Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten jemenitischen Regierung und den proiranischen Houthi hat sich zuletzt erneut verschärft. Es ist die schwerste Eskalation seit Inkrafttreten einer inoffiziellen Waffenruhe im Jahr 2022.




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