Young Greens Southtyrol für leistbares Wohnen und weniger Verkehr in Bozen

“Leerstand bekämpfen und Verkehr verlagern”

Mittwoch, 28. April 2021 | 18:37 Uhr

Bozen – Die Young Greens Southtyrol fordern eine Änderung im Diskurs über die Schaffung von leistbarem Wohnraum und die Verringerung des Stadtverkehrs. Allererste Priorität muss die Nutzbarmachung von mindestens 4.000 leerstehenden Wohnungen in Bozen sowie die Verminderung des motorisierten Verkehrs haben.

“Weitere, neue Straßenprojekte erhöhen das Verkehrsaufkommen insgesamt und binden knappe finanzielle Ressourcen, die es für die Verbesserung der nachhaltigen Mobilität braucht. Neue Wohnbauprojekte lösen zudem das Problem von Leerstand und Immobilienspekulation in Bozen nicht, sondern geben diesem Problem neuen Raum”, so Zeno Oberkofler, Stadtviertelrat Zentrum-Bozner Boden-Rentsch.

Young Greens Southtyrol

“Es braucht jetzt eine Debatte über die beschleunigte Umsetzung des Nachhaltigen Mobilitätsplans PUMS, wir warten auf den laut angekündigten Vorschlag zur Schaffung eines Fahrradparkhauses in der Bozner Innenstadt, auf die neuen Metrobuslinien, auf Fahrradwege für Pendler*innen und den Ausbau der Schieneninfrastruktur rund um Bozen, z.B. die Haltestelle St. Jakob, hier müssen wir mehr Gas geben!” so der junge grüne Stadtviertelrat in Haslach Oberau und Umweltingenieur Pascal Vullo.

Young Greens Southtyrol

“Außerdem braucht es dringend konkrete Maßnahmen zur Senkung des Leerstandes, gemeinsam mit dem Land. Eine Anpassung der
Gemeindeimmobiliensteuer für leerstehende Wohnungen und die Schaffung eines Garantiefonds für Vermieter*Innen könnten erste Schritte sein”, ergänzt Olivia Kieser, ehemalige junge grüne Gemeinderätin in Meran, die einige Jahre in Bozen gelebt hat. All diese Inhalte wären eigentlich Teil des Arbeitsprogrammes der Stadtregierung.

Young Greens Southtyrol

“Wer Straßen sät, der wird Verkehr ernten, deshalb müssen wir hier aufpassen. Wir investieren bereits in den Hörtenbergtunnel und die Neuordung des Verkehrs in der Industriezone. Alle weitere Investitionen brauchen wir nun dringend für öffentlichen Verkehr und Fahrräder,
schließt Pascal Vullo ab.

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "“Leerstand bekämpfen und Verkehr verlagern”"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
17 Tage 10 h

Hallo zum Abend,

als Vertreter der “Young-Guests Southtirol” forder ich eine Anreisekostenbeihilfe, ein Tagestaschengeld,einen Gratis-Helikopterheimflug zu meinem Berghof nach dem 20.Bier, eine heimische Tanzpartnerin bei Hirten-und Jägerbällen, einen Gratiskurs im Watten und eine Heimkehrerprämie von 500 Euro nach spätestens 5 Tagen Aufenthalt. 

Sonst Flash-Mob!

Auf Wiedersehen in Südtirol (meinetwegen auch ohne diese Bedingungen)

Entequatch
Entequatch
Grünschnabel
17 Tage 8 h

Ist dies ernst gemeint? Ziemlich naiv. Wie sollen die Studierenden zur uni fahren ohne straßen, wenn jemand zb im dorf wohnt? Wie sollen die zutaten in den bars gelangen damit die berufprotestler den gewohnten aperitiv zu sich nehmen können?

Soundgeist
Soundgeist
Grünschnabel
17 Tage 6 h

Immer noch mit dem Auto. Autofahren wird ja nicht verboten. Alternativen sollten aber Attraktiver werden.

Offline
Offline
Universalgelehrter
16 Tage 20 h

Sich über die Umwelt und deren Schutz Gedanken zu machen, ist ja zunächst etwas Gutes. Jedoch sage ich als Grüner an die Adresse der (auch deutschen) politischen Grünen, macht euch auch Gedanken über die praktische Umsetzung eurer Ideen 💡💡. Nur Sechsspurge Autobahnen in Radwege umwandeln 🙈, reicht nicht aus…. Und an die Young Greens Southtyrol ergänzend, vielleicht würde eine deutsche Schreibweise eurer Gruppierung für etwas mehr Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen…

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
16 Tage 16 h

@offline
letzter Satz :genau das hab ich auch gedacht.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
16 Tage 20 h

wie heißen die? young greens……? Was will man denn damit demonstrieren?
Können die kein Deutsch oder Italienisch?

Sag mal
Sag mal
Kinig
16 Tage 23 h

in manchen Dörfern bedeutet es Stress pur an der Hauptstrasse leben zu müssen.Die Autos fahren ohne Geschwindigkeitsbegrenzung .Da wäre Frau Bürgermeister mal gefragt.Nicht nur immer bauen bauen …. ….. ….🤨

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