Coronabonus

Leiter Reber: „Den wirklich Geschädigten helfen“

Mittwoch, 16. September 2020 | 09:39 Uhr

Bozen – Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber fordert mit einem Beschlussantrag die Landesregierung auf, die „wirklich Geschädigten“ durch die Coronakrise finanziell zu unterstützen.

„Nach wie vor steht unser öffentliches und privates Leben unter dem Einfluss der Covid-Notstandsdekrete. Die ökonomischen Auswirkungen des Lockdowns und der noch aufrechten Einschränkungen auf Einzelexistenzen und Betriebe sind vielfältig und äußerst unterschiedlich. Während einige Branchen wirtschaftlich nicht oder nur kaum betroffen sind, haben andere existenzielle Einbußen erlitten oder laufen gerade Gefahr, von den wirtschaftlichen Spätfolgen getroffen zu werden. Dasselbe gilt für Arbeitnehmer und Familien, bei denen sich die Notstandsdekrete je nach Anstellung und persönlicher Situation völlig ungleich auswirken“, hält der freiheitliche Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber in einer Aussendung die Problematik fest.

„Mit einem freiheitlichen Beschlussantrag soll die Landesregierung vom Landtag beauftragt werden, die im Juli ausgelaufene finanzielle Covid-19 Soforthilfe für Einzelpersonen und Familien umgehend zu verlängern“, unterstreicht Leiter Reber. Zudem müsse sichergestellt werden, dass auch jene Jungunternehmen die Covid-Zuschüsse für Kleinunternehmen erhalten, welche ihre betriebliche Tätigkeit vor dem 23. September 2019 aufgenommen haben und aufgrund der getätigten Investitionen im Zuge der Betriebsgründung das Kriterium von einem durchschnittlichen Umsatz von mindestens 1.000 Euro für jeden Tätigkeitsmonat nicht erfüllen können, betont der freiheitliche Landtagsabgeordnete.

„Darüber hinaus ist das von der Landesregierung im Mai angekündigte Covid-19 Familiengeld, welches die Einkommensverluste abschwächen und Mehrausgaben ausgleichen soll, umgehend umzusetzen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Weißen Kreuzes ist zudem das angekündigte ‚monetäre Dankeschön‘ in Form einer Leistungsprämie auszuzahlen“, erläutert Andreas Leiter Reber mit Blick auf seinen Beschlussantrag.

Die Enttäuschung über die fehlenden Nachbesserungen der Landeshilfen und der Unmut über die zahlreichen politischen Ankündigungen und Vertröstungen seien zu einem Höhepunkt gekommen, als bekannt geworden sei, dass auch einige der dafür politisch Verantwortlichen Coronahilfen für sich selbst in Anspruch genommen haben. „Spätestens jetzt müssen der Südtiroler Landtag und die Landesregierung reagieren und all jenen Menschen helfen, welche wirklich finanziell geschädigt worden sind und noch immer unter den Auswirkungen der Coronakrise und der Notstandsdekrete leiden“, unterstreicht der freiheitliche Landtagsabgeordnete abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Leiter Reber: „Den wirklich Geschädigten helfen“"


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Neumi
Neumi
Kinig
12 Tage 19 h

Jetzt müssen wir nur noch zu Ende darüber streiten, wer zu den “wirklich Geschädigten” zählt und wer nicht.

Opa1950
Opa1950
Grünschnabel
12 Tage 18 h

Herr Reber. Wer sind hier die Geschädigten? Dank der SVP wird nur denen geholfen die es wirklich nicht nötig haben, und denen die genau wissen an wen sie sich wenden können. Mir wurde zum Beispiel die Miete vom Wobi regelmäßig abgebucht. Man kann auf die leeren Worte der SVP Deeg nur nach lachen. Aber am Sonntag wird ja Gewählt.

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
12 Tage 18 h

Die Bauern hobn koan Schodn kop u.kassiern volle ob.Von die Politiker u.sonst nou viele brauchnmo gor net redn.so schaugs aus

Mac
Mac
Grünschnabel
12 Tage 18 h

Jeder der kein einkommen hat? Also auch obstbauer?

00
00
Tratscher
11 Tage 16 h

Bei Leiter Reber: da werden sie geholfen!

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